Youtube bringt Live Video noch in diesem Jahr
Freitag, Februar 29th, 2008[via]
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Unsere Online-Umfrage «Web 2.0 in der Schweiz», durchgeführt mit konsumfreu(.)de und web2com, ist nun ausgewertet. Die Befragung liefert interessante Ergebnisse, wie Schweizer User neue Internet-Anwendungen kennen und nutzen.
Die Umfrage behandelte folgende Aspekte:
Für einen ersten Blick auf die Studie gibt es den Kurzreport hier gratis zum Download.
Spannende Erkenntnisse rund um Social Networking
Die Online-Befragung zeigte unter anderem:
Bestellung Report als PDF oder Broschüre
Die gesamten Ergebnisse der Studie mit vielen Infografiken und Zusatzinformationen können unter web2.konsumfreu.de als PDF oder Broschüre bestellt werden. Interessierte können sich dort ebenfalls für eine Präsentation der Ergebnisse anmelden.
Hier eine Vorschau auf die Printversion der Studie
Konzerte sind die letzte wahre Einnahmequelle der Musikindustrie. Oder waren sie das? Denn jetzt gibt es eine Online-Plattform, auf der kostenlos Live-Konzerte mitverfolgt werden können: fabchannel.com. Und natürlich wird alles archiviert. Live-Konzerte können so «on demand» abgerufen werden. Bis dato finden sich noch keine grossen Namen im Angebot. Aber wer weiss, wer weiss…
Schön auch die Web 2.0 Features. Die archivierten Konzerte lassen sich einfach via embedded code in Blogposts integrieren, Social Bookmarks werden angeboten und jeder kann sich seinen eigenen Channel aus einzelnen Songs auf diversen Konzerten zusammenstellen.
Nachfolgend ein Beispiel:
Die Plattform hat den Webby-Award gewonnen und könnte weiter für Furore sorgen.
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Vor einigen Tagen hatte ich die Möglichkeit, Martin Widmer ein paar Fragen zum mobilen Internet zu stellen. Hier seine Meinungen und Einschätzungen.
Wird es bei uns in ein paar Jahren wie in Japan sein, wo mehr Menschen mit dem Handy als mit dem Computer ins Internet gehen?
Martin Widmer: In der Schweiz wird dies bis auf weiteres nicht der Fall sein. Ich rechne im Moment mit einer 30 Prozent-Penetration von Internet Mobiles (ohne PC-Karten). Es gibt jedoch auch Zahlen, die von fünf bis sieben Prozent ausgehen. Grossbritannien hat zur Zeit ca. 30 Prozent Durchdringung. Bis die Penetration auf 40 Prozent steigt, wird es aber sicher noch zwei Jahre gehen.
Sollten denn die Mobilfunknetzbetreiber die Preise für mobiles Internet senken, damit mehr Personen mobiles Internet nutzen? Oder wird die Nutzung durch das steigende Angebot von mehr dot-mobi-Seiten steigen?
Nur die Preise machen es aus. Das Angebot von mobilen Seiten ist irrelevant. Die Beispiele Österreich und Grossbritannien haben gezeigt, dass der Preis alles ist. In Ländern, wo Hutchison 3G, auch bekannt als «3», tätig ist, hat sich das mobile Internet bereits etabliert.
Ist mobile Internet-Werbung das Geschäft der Zukunft? Und wenn ja, unter welchen Bedingungen?
Mobile Display-Werbung wird im besten Fall zehn Prozent der Internet-Werbung ausmachen. Jedoch kommen noch Suchmaschinen-, SMS/MMS-Werbung und Affiliate hinzu. Der Gesamtmarkt ist in der Schweiz bedeutend grösser als der für Internet-Werbung. Ziel wäre es, Märkte wie die USA oder Südafrika zu haben. So gesehen, ist es in der Schweiz also noch ein weiter Weg zu gehen.
Fazit
Heights release Dass es noch ein langer Weg in der Schweiz ist, bis mobiles Internet weiter verbreitet ist, sieht man in Vergleichen mit Grossbritannien oder den USA. In der Schweiz kann man darum nur hoffen, dass die Mobilfunknetzbetreiber merken, wenn sie die Preise für mobiles Internet senken würden, käme das schlussendlich auch ihnen zugute.
P.S.: Auch diese Woche gab es wieder einen Artikel im Tages Anzeiger über mobiles Internet. Den Artikel « Tibets Mönche surfen drahtlos im Himalaja» vom Donnerstag, 21.02.2008, kann ich nur weiterempfehlen.
Das Internet beeinflusst Kaufentscheidungen. Dies zeigt einmal mehr der Artikel von emarketer. Fuellhaas übersetzt diesen und notiert die Kernaussagen:
- Fast 90 Prozent aller befragten Konsumenten, welche mehrmals pro Jahr online einkaufen, nutzen mehr oder weniger oft Reviews im Internet.
- Die meisten Käufer begnügen sich nicht mit einer positiven oder negativen Erwähnung eines Produkts, sondern suchen mehrere Erfahrungsberichte
Zudem verweist er auf einen Fall, wo Amazon versucht haben soll, diese Rezensionen von Kunden zu manipulieren. Mit dem Ziel, mehr Umsatz zu machen.
Weil Online-Produktreviews, -Kundenbewertungen und -Erfahrungsberichte immer mehr Einfluss auf den Geschäftserfolg haben, ist dieses Vorgehen irgendwie nachvollziehbar, wenn auch absolut zu verurteilen. Glaubt man aber den von emarketer publizierten Daten, so schützen sich Konsumenten heute, indem sie mehrere Erfahrungsberichte konsultieren.
Im Tourismus ist heute schon Usus, dass potenzielle Gäste die Website eines Destinationsanbieters, die Website des Hotels sowie verschiedene Bewertungsplattformen konsultieren, bevor sie sich für eine Buchung entscheiden. Das Verrückte dabei: Bei der Buchung von Reisen und Ferien ändern mehr als 40 % ihre Meinung nach der Online-Recherche.
Der Online-Video-Konsum ist stark geschlechtsspezifisch. Das hat Nielsen scheinbar raufgefunden [via]:
22 Prozent der weiblichen Bevölkerung zwischen 18 und 34 Jahren bevorzugen Network-TV-Websites und nur elf Prozent Websites mit nutzergenerierten Video-Inhalten.Bei den Männer derselben Altersgruppe ist das genau umgekehrt. 27 Prozent schauen Video-Streams auf Websites mit nutzergenerierten Inhalten und zwölf Prozent interessieren sich für Network-TV-Websites.
Kann man(n) nachvollziehen, oder?
40 % aller europäischen Online-Shopper entscheiden sich nach einer Online-Recherche für eine andere Marke. [via]
Das ist das wohl bemerkenswerteste Ergebnis der jüngsten Studie der European Interactive Advertising Association (EIAA) – und beweist einmal mehr den Einfluss des Internets auf Kaufentscheidungen.
Weitere interessante Ergebnisse:
- Das Web 2.0 ist ist fast so wichtig wie die Internetauftritte der Markenhersteller: 57 Prozent der Shopper lassen sich von Produktbewertungen anderer Internetnutzer bei der Kaufentscheidung leiten.
- Suchmaschinen sind beim Kauf wichtiger als persönliche Empfehlungen.
Schlussfolgerungen:
Die Mundzumundpropaganda-Agentur trnd hat in einer Umfrage zum Thema Social Networking 2.227 Mitglieder aus dem eigenen Netzwerk befragt. Hier die wichtigsten Resultate:
Die Ergebnisse zeigen interessante Tendenzen. Jedoch würde ich sie mit Vorsicht geniessen, sind die trnd-Mitglieder tendenziell wohl sehr Internet-affin und offen für Neues.
Die schön illustrierten Ergebnisse finden sich hier.
Tom Hodgkinson veröffentlichte am 14. Januar 2008 diesen schönen, langen und kritischen Artikel «With friends like these …» über Facebook. Er kommt zu folgendem Schluss:
For my own part, I am going to retreat from the whole thing, remain as unplugged as possible, and spend the time I save by not going on Facebook doing something useful, such as reading books. Why would I want to waste my time on Facebook when I still haven’t read Keats’ Endymion? And when there are seeds to be sown in my own back yard? I don’t want to retreat from nature, I want to reconnect with it. Damn air-conditioning! And if I want to connect with the people around me, I will revert to an old piece of technology. It’s free, it’s easy and it delivers a uniquely individual experience in sharing information: it’s called talking.
Hmm… Ich halte wenig von dieser Art von Schwarz-Weiss-Malerei. Und ich lese weiterhin Bücher, treffe mich weiterhin mit meinem Freunden im Real-Life auf ein Bier – und pflege meine Kontakte über Soziale Netzwerke.

Soeben habe ich von Amazon einen Newsletter mit folgendem Buch-Tipp erhalten: Virales Marketing. Die Macht der sozialen Netzwerke (Broschiert), von Michaela Klinger.
Die Kurzbeschreibung klingt vielversprechend:
In der heutigen Zeit verpuffen die meisten Botschaften der Massenwerbung aufgrund des herrschenden Werbelärms ungehört. Das so genannte Interruption-Marketing versucht sich laut, gross und bunt in die Köpfe der Konsumenten zu drängen, obwohl diese längst übersättigt sind. Das Virale Marketing hingegen, geht eleganter vor. Seine Botschaften kommen von Menschen, denen in aller Regel zugehört wird. Sind dabei weitere bestimmte Voraussetzungen erfüllt, kann sich eine Botschaft im Idealfall von Mensch zu Mensch ähnlich einer Virusgrippe ausbreiten. Die Autorin Michaela Klinger beschäftigt sich einführend mit den notwendigen Bestandteilen einer solchen Strategie sowie mit der Frage, was eine Botschaft, ein Produkt oder eine Dienstleistung ansteckend macht.Darauf aufbauend analysiert sie die sozialen Netzwerke und ihre Schlüsselpersonen und beleuchtet verschiedene Theorien zu den Ausbreitungsprozessen von Botschaften und deren speziellen Überträgern.Das Buch richtet sich an alle, die etwas über diese andere Form des Marketings erfahren möchten. Nicht nur werden Hintergründe, Chancen und Risiken beleuchtet, es werden auch konkrete Vorschläge für die virale On- und Offline-Konzeption gegeben.
Leider gibt es noch keine Kundenrezensionen. Hat jemand das Buch schon gelesen? Kann es jemand empfehlen?