Archive for November, 2007

Ist Podcasting am Ende?

Freitag, November 30th, 2007

Podcasting am Ende

Ich durfte kürzlich als Teilzeit-Dozent an der HSLU die Diplomarbeit über «Corporate Podcasts in der Unternehmenskommunikation: Best Practices aus dem deutschsprachigen Raum» von Patrick Zoll begleiten – und auch bewerten.

Die Arbeit zeigt sehr fundiert Einsatzmöglichkeiten sowie Potenziale von Podcasting – und befragt dazu «podcastende» Firmen sowie Podcast-Experten. Wer die ganze, sehr gut geschriebene Arbeit durchliest, ist zum Schluss von diesem Medium (und Kanal) überzeugt. Vielleicht auch, weil der Autor kritische Aspekte etwas zu stark ausblendet.

Jetzt prognostizieren erste Pessimisten bereits den Untergang von Podcasting (MWGblog und praegnanz.de).

Wer hat Recht? Abstimmen?! Oder/und im Kommentarfeld argumentieren.


Create polls and vote for free. dPolls.com

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Brandheisse Online-Promotion mit viralem Faktor

Mittwoch, November 28th, 2007

Online-Promotion mit viralem Faktor

Herrlich witzige Online-Promotion für den clubinternet3, der unter anderem TV on demand anbietet. Schön, wie die Vermischung zwischen Web und Film illustriert wird – und das mit viralem Faktor.

Einfach nur geil. [via Marc Stieger]

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Wie viele Schweizer nutzen facebook? Wie viel Traffic auf facebook kommt aus der Schweiz?

Montag, November 26th, 2007

Auf die erste Frage habe ich eine Antwort, auf die zweite leider (noch?) nicht: 

Godzilla vs. Mothra trailer

Laut midnightexcess zählt facebook rund 145′000 registrierte User aus der Schweiz. Davon sind ca. 1/3 männlich, 1/3 weiblich und bei einem Drittel ist kein Geschlecht hinterlegt.

Stellt sich die Frage: Wie viel Traffic auf der Social Networking-Plattform kommt aus der Schweiz? Ich habe bis dato leider noch keine Zahlen dazu gefunden. Jemand eine Idee?

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«WebEx is history» – jetzt kommt «dimdim»

Dienstag, November 20th, 2007

Dimdim Logo

Demo.com
schreibt:

DimDim is the world’s free and open source Web meeting service. With absolutely no software to download for attendees, DimDim is the quickest and easiest way to show your slides and desktop as well as talk, listen, chat and broadcast via webcam.

WebEx & Co. müssen sich voraussichtlich warm anziehen. Denn dimdim wird wohl mit seiner Open Source-Lösung den Markt für Web Meeting Software wohl von hinten aufrollen.

Dimdim Open Source Webmeeting

Watch the launch Video! (herrliches Inder-Englisch)

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iturn.tv – umweltbewusstes Online-Fernsehen

Montag, November 19th, 2007

071116 irturn-tv.jpg

iturn.tv ist grünes Fernsehen übers Internet und kommt aus der Schweiz.

Mit dem Claim «the green consumer television» ist auch gleich das Programm definiert: unterhaltsame und inspirierende Orientierung in den Bereichen Ökologie, Gesundheit und Fairtrade. iturn.tv geht ab dem 1. Dezember offiziell auf Sendung und wird künftig hoffentlich zum Denken anregen.

via: Entdeckr

[Bildquelle: iturn.tv]

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Video: Verändertes Mediennutzungsverhalten der Schweizer

Mittwoch, November 14th, 2007

Godzilla vs. Mothra dvdrip Mediennutzung Verhalten Schweizer

Ist zwar nicht mehr so neu, aber das Video habe ich erst gerade entdeckt… Und ich finde es ganz schön illustrativ.
Die Resultate der KommTech-Studie 2007 gibt es nicht nur im PDF-Format, sondern auch als Video. Viel Spass!

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mymuesli – Frühstück 2.0

Mittwoch, November 14th, 2007

«User generated content» bringe ich, und wohl auch die meisten User, mehr mit Social Networking Plattformen als mit dem Frühstück in Verbindung. Aber ich kann nicht nur meine persönliche Internetseite zusammenstellen, sondern auch meine Frühstücksflocken. Mittels mymuesli.com kann ich meine eigene, selbst gemixte «user generated» Müslimischung definieren.

071113 mymuesli kompr1.jpg

Auf der Homepage von mymuesli.com erfahre ich, dass es theorethisch 566 Billiarden zusammenstellbare Müslis gibt – und die meisten davon haben biologische Zutaten. Zuerst muss ich aber die Müslibasis wählen. Die Entscheidung ist nicht leicht, wie weiss ich, ob ich «Wednesday» oder «WhitePlain» lieber mag? Ich scrolle auf und ab (es gibt ca. 10 verschiedene Müslibasen) und entscheide mich dann für «Whiteplain». Für den Anfang beginne ich einfach.

Danach kann ich die Basis noch verfeinern. Ich werde fast erschlagen von der Auswahl. Amaranth-Pops oder Amarantflocken? Gersten- oder Haferflocken? Lein- oder Mohnsamen? Reis- oder Weizenflocken? Oder nur Cornflakes? Alles zusammen? Oder gar nichts von all dem? Haferflocken, Mohnsamen und Quinoaflocken buhlen um die Gunst meines Müsli-Warenkorbs.

Nun kommt das Wichtigste: Die Zutatenauswahl. Auch hier ist die Auswahl erschreckend gross. Ich entscheide mich für Apfelstücke («Ohne Worte, weil Klassiker» wie es auf der Homepage so schön heisst), Cranberries (die geben Farbe in mein Müsli) und Mango (einfach so).

Nun kommen Nüsse und Kerne an die Reihe. Langsam bin ich dem grossen Angebot gegenüber abgehärtet und wähle bereits ziemlich schnell meine Favoriten aus. Meine Favoriten bei den Nüssen und Kernen sind: Haselnusskerne, Mandeln, Pistazienkerne und Cashewnüsse.

Die Extras lasse ich aber dann sein. Erstens will ich nicht Gummibärchen und schokoladenumhüllte Nüsse bereits zum Frühstück essen und zweitens glaube ich, dass ich genug Zutaten für «mein» Müsli habe. Auf zum Bestellen.

«Mein» Müslimix in einer 575g-Dose kostet gesamthaft (mit Versandkosten) knapp 14 Euro. Aber oh Schreck, mymuesli ist nur nach Deutschland oder Österreich lieferbar! Von der Schweiz aus habe ich nur die Möglichkeit, «mein» Müsli in Passau persönlich abzuholen. Schade, ich habe mich schon auf mein individuelles Müsli gefreut… Immerhin, so heisst es auf der Webseite, wird die Schweiz das nächste Land sein, von wo man mymuesli bestellen kann.

Mein Fazit: mymuesli ist eine wirklich innovative Idee, die «Jungs», wie sich die drei Inhaber selbst nennen, können zu Recht stolz auf ihr Werk sein. Wie oben erwähnt ist es schade, dass ich aus der Schweiz mymuesli nicht bestellen kann. Ich hoffe mal, das ändert sich bald. Auch was das Angebot angeht, muss sich mymuesli nicht verstecken. Es ist schon fast so, dass das enorme Angebot zu gross ist und den normalen Einkäufer überfordert.

Auch der Blog (zu einem Web 2.0-Unternehmen gehört das ja standardmässig dazu..) ist lesenswert. Leider bekam ich dabei – nach meinem mymuesli-Frust, da nicht in die Schweiz lieferbar – nur noch mehr Hunger auf Müsli. Auf jeden Fall weiss ich, was ich heute Abend essen werde ;)

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Ich habe keinen Fernseher mehr – andere auch!

Sonntag, November 11th, 2007

Interessant. Kürzlich habe ich im informellen Gespräch mit Markus Röösli festgestellt, dass wir beide keinen Fernseher mehr im Haushalt haben. Ich habe beim Umzug wegen unserem Hauskauf die Chance genutzt, auf die «olle Kiste» zu verzichten. Und ich muss sagen: es geht mir gut. Denn: ich muss keine dumme TV-Werbung mehr konsumieren und stelle mir meinen Medienkonsum einfach etwas individueller zusammen. Dabei kann ich einige Trends erkennen:

  • ich habe mir einige neue Fachzeitschriften abonniert
  • ich surfe gezielt auf YouTube & Co. und ziehe mir interessante Videos rein
  • wenn ich trotzdem mal fernsehen muss/will, dann schaue ich via zattoo

Jetzt habe ich gelesen, dass der in der Online-Szene relativ prominente Markus Breuer auch kein Fernsehen mehr hat. Verabschieden wir uns bald alle von der Flimmerkiste? Vollständig wohl kaum, mittelfristig wenden wir uns wohl alle ein bisschen davon ab.

Diese Tendenzen bestätigt die Studie «The end of advertising as we know it» (PDF) vom IBM Institute for Business Value. Jürg Stuker fasst die Inhalte kurz zusammen und stellt fest:

  • Nutzungszeit Internet hat Fernsehen (ist je länger je mehr ein Background Medium) bereits überholt
  • Amateure und Semi-Profis erstellen Inhalte mit Werbewirkung
  • Werbung wird performance-orientierter abgerechnet
  • Neue Werbekanäle bedeutet neue Allokation der Werbebudgets

In diesem Sinne passt das Zitat von Dave Winer, welches Breuer in diesem Kontext passend in seiner Argumentation anführt:

Advertising will get more and more targeted until it disappears, because perfectly targeted advertising is just information.

Jetzt muss ich der Billag nur noch klar machen, dass ich keine Gebühren mehr bezahlten möchte…

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Schweizer vertrauen Blogs und Kommentaren – haben aber keine!

Freitag, November 9th, 2007

Die Schweizer sind ein kritisches Volk. Das die jüngste Erkenntnis von ACNielsen:

Schweizer vertrauen auf die Meinung anderer und weniger auf Werbung.

Die Empfehlung anderer Konsumenten weckt noch immer am meisten Vertrauen. So berichtet etwa die Netzwoche:

Sowohl in der Schweiz als auch weltweit (beide 78 Prozent) geniesst die Empfehlung anderer Konsumenten grösstes Vertrauen. Dazu passt auch die Platzierung online veröffentlichter Meinungen von Konsumenten auf Rang zwei: Erfahrungsberichte in Blogs oder Kommentare in Bewertungsportalen sind für 59 Prozent der Schweizer eine vertrauenswürdige Quelle (weltweit 61 Prozent).

Das Frage ist nur: Wem vetrauen denn die Schweizer?!

Liebe SchweizerInnnen: Wenn ihr vom Wissen anderer profitieren möchtet, schreibt eigene Blogs und kommentiert. Bitte.

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Suchmaschinen-Marketing-Krieg zwischen Migros und Coop tobt

Donnerstag, November 8th, 2007

Nachdem Migros (oder eigentlich LeShop) kürzlich mit dem Keyword “Coop” mittels Google AdWords (Suchmaschinen-Werbung) rumgespielt hat…, schlägt jetzt Coop nachhaltig zurück. Und betreibt Suchmaschinenoptimierung für die Wortkombination “Migros Ostschweiz”.

Wer also bei google “Migros Ostschweiz” eintippt, findet bei den organischen Suchresultaten die Website von Coop…

Suchmaschinen Marketing Krieg Coop versus Migros
Bin gespannt, wie die Geschichte weiter geht…

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