Archive for Oktober, 2007

Web 2.0 für Senioren

Mittwoch, Oktober 31st, 2007

Social Networking Plattformen sind das Zugpferd des Web 2.0-Hypes. Nun haben verschiedene Anbieter auch ältere Menschen als Zielgruppe für solche Plattformen entdeckt.

071031 senioren kompr.jpg

Bereits fast jeden Tag gibt es Meldungen in der Presse über Social Networking Plattformen, doch gibt es eigentlich auch Netzwerke für ältere Menschen? In der letzten Ausgabe der NZZ am Sonntag (28.Oktober 2007) berichtete Manfred Weise über verschiedene Angebote. Erstaunlich, dass Social Networking Plattformen für ältere Menschen erst in letzter Zeit in den Fokus von Anbietern gerieten, denn immerhin ist die Zielgruppe im us-amerikanischen Markt 78 Millionen Menschen gross.

Finanziert werden Plattformen wie Eons, Rezoom, Boomj, TeeBeeDee durch Risikokapitalgeber. Der Gedanke der Investoren: ältere Menschen sind für Werbekunden eine extrem interessante Zielgruppe, die nicht mehr jedem (angeblichem) Trend hinterherläuft. Wie in der NZZ am Sonntag steht:

Wer sich einmal für ein Portal entschieden hat, bleibt gewöhnlich dort. Dagegen verlieren Teenager schnell einmal das Interesse an einem Netzwerk – und sind für immer weg.

Eons ziehlt hauptsächlich auf über 50-Jährige, TeeBeeDee und Boomj eher auf die die sogenannten Babyboomer (40- bis 60-Jährige) und Rezoom ist mit aktuellen News auch ein Informationsportal. Während sich im us-amerikanisch/englischen Raum konkrete Plattformen wie Pilze aus dem Boden schiessen, hält sich im deutschsprachigen Raum das Angebot noch stark in Grenzen. Eine wirkliche Community gibt es nur bei Platinnetz aus Deutschland. In der Schweiz sind zwar einige traditionelle Seiten (seniorentreff.ch, fifity-plus.ch) vorhanden, aber als Senioren-Plattform in der Schweiz kann man höchstens seniorweb.ch bezeichnen. Alfons Bühlmann, Vorstandsmitglied und Leiter der mehrsprachigen Redaktion, meinte gegenüber der NZZ am Sonntag, dass die Einnahmen knapp für Technik und Spesen reichen würden.

Es braucht bei seniorweb.ch dringend Investoren zur Professionalisierung und zum Ausbau der interaktiven Elemente.

Das Angebot an Plattformen für Senioren:

  • seniorweb.ch: grösstes Schweizer Seniorenportal, mehrsprachig
  • TeeBeeDee: übersichtliche Oberfläche, muss sich registrieren, englischsprachig
  • Eons: übersichtlich, kann mit Experten diskutieren, englischsprachig
  • Boomj: Soziales Netzwerk mit integriertem Verkaufsladen, englischsprachig
  • Rezoom: mit Expertenblogs und Tipps zu speziellen Problemen, englischsprachig
  • Platinnetz: u. a. mit Chats, Fotos, Foren, etc., deutschsprachig

[Bildquelle: flickr]

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Digitales Reputationsmanagement immer wichtiger und Nachholbedarf augenscheinlich

Dienstag, Oktober 30th, 2007

Digitales Reputationmanagement wird immer wichtiger. Dies zeigt die Studie von Lachner Aden Beyer. Und das Video-Interview mit Klaus Eck. [via fuellhaas].

Das Ergebnis der Studie:

Von den 250 befragten Managern sind es immerhin knapp 26 Prozent, die regelmässig alle Informationen über die eigene Person im Netz überprüfen. Etwas über 55 Prozent geben an, wenigstens gelegentlich zu überprüfen, was eine Internetsuche auf die Schnelle über sie zu Tage fördert. Für fast 19 Prozent der Befragten spielt das Ego-Surfing noch gar keine Rolle.

Aktives Reputationmanagement im Netz betreiben allerdings weniger: Mit 43,6 Prozent sind es weniger als die Hälfte aller Befragten, die zumindest gelegentlich ein persönliches Profil im Netz pflegen. Weitere 20 Prozent sind zwar noch nicht aktiv dabei, sehen aber zumindest die Notwendigkeit, in naher Zukunft damit zu beginnen. Für immerhin fast 20 Prozent steht dies aber auch in Zukunft nicht zur Debatte.

Detail gibt’s auch im PDF-Format.

Das Video mit Klaus Eck vom PR-Blogger.


Link: sevenload.com

Machen Sie schon «Ego-Surfing»…?

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google TV Ads – googlisierter Fernsehmarkt

Dienstag, Oktober 30th, 2007

Die TV-Landschaft wird sich radikal verändern. Die Landschaft der Fernsehwerbung voraussichtlich auch: So berichtet Martin OettingRob Nikowitsch, dass der TV-Markt wohl bald «googlisiert» wird.

google TV Ads

Bereits läuft seit Mai 2007 ein Betatest mit google TV Ads, die auf dem Prinzip auf der weltweit bekannten google Ad Words basieren.

Google TV-Werbung soll dabei einfach zu buchen sein (wie bei AdWords), je nach Zuschauer soll die passende Werbung ausgeliefert werden (wie bei AdWords), und die Werbetreibenden sollen in Echtzeit Feedback über die Wirkung der Werbung erhalten (ebenfalls wie bei AdWords).

Natürlich wird voerst nur in Amerika getestet. Stellt sich die Frage, wann das System auch in Europa und im Speziellen in der Schweiz eingeführt wird…

Für die Erfolgsmessung hat man sich mit Nielsen zusammengetan.
Wer hat Angst vor google? Ich schon ein bisschen. Wenn ich Mediaagentur wäre, ich würde mich warm anziehen. Denn: google macht Plakatwerbung, Printwerbung, Radiowerbung… Das Tolle: JedeR kann seine Werbung selbst schalten und verwalten. Und performance-mässig steuern, denn Werbung via google ist ziemlich gut messbar.

Marketing und Werbung ohne google wird 2010 nicht mehr möglich sein.

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Wir kartographieren mit unseren flickr-Fotos die Welt in 3D…

Freitag, Oktober 26th, 2007

Schon lange wollte ich diesen Post machen. Jetzt habe ich mir endlich die Zeit dazu genommen. Denn: der nachfolgende Beitrag ist beeindruckend und sehenswert, wie ich finde.

Summer of Sam trailer

Aufmerksam hat mich der Beitrag bei digitalmediatrends.de gemacht. Und dieses Photosynth von Microsoft wird die Welt nochmals ziemlich verändern. Siehe die Demonstration im Video ab [3:50]. Und wer hätte gedacht, dass sich mit den flickr-Fotos dieser Welt mal ein 3D-Modell nachbauen lassen würde…? Ich nicht.

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MobileTagging – der nächste Trend?

Donnerstag, Oktober 25th, 2007

Seit Anfangs Juli testen die Postautos in der Wanderregion Heiden (AR) die Technologie Mobile Tagging

Mobile Tagging ermöglicht den Wartenden an den Haltestellen mit einem Bildcode (einem sogenannten “Tag”) über Natel auf dem Internet nachzuschauen, wann das nächste Postauto fährt.

kaywa-reader.jpg

Jetzt sind erste Ergebnisse da, die vielversprechend aussehen. Von den 110 an Wegweisern angebrachten Tags gab es über 1′000 Abfragen, teilte Post-Sprecher Oliver Flüeler mit [via Netzwoche]. Da die Ergebnisse zufriedenstellend seien, werde die Post auch noch Erweiterungen auf andere Regionen prüfen. Als nächstes werde die Post aber Mobile Tagging grossflächig auf Plakten für Lehrstellen integrieren – so haben Lehrstellensuchende gleich alle wichtigen Informationen für eine mögliche Lehrstelle. Auch die NZZ setzt grossflächig Mobile Tags ein. Auf all ihren Inseraten und Plakaten für NZZ Campus sind Bildcodes zu finden; in der Halle des Hauptbahnhofs Zürich gibt es sogar ein übergrosses Plakat von der Grösses einer Kino-Leinwand, auf der ein Tag eingefügt ist.

mobile-tag-reader-kompr.jpg

Man merkt jedoch, dass die Technologie noch in den Kinderschuhen steckt. Bis jetzt gibt es zwei verschiedene Arten von Codes, die auch zwei verschiedene Reader benötigen. Der eine (unter anderem von der Post benutzt) wird der BeeTagg Reader, entwickelt von der connvision AG in Zug, welcher die Tags als 2D-Codes scannt. Dagegen nützt NZZ mit Kaywa aus Zürich, die auch international agiert, den QR-Code (Quick Response). Wenn sich die Firmen auf einen Code einigen würden, wäre das benutzerfreundlicher und würde sich sicher auch schneller in der Öffentlichkeit verbreiten.

Roger Fischer, CEO von Kaywa, meinte im Telefongespräch, dass die QR-Codes das nächste grosse Ding werden. Es sei vergleichbar mit Blogs: Vor einigen Jahren wusste noch niemand, was das ist und jetzt hat jeder sein eigenes Blog. Alle wichtigen Brands hätten nun begonnen, mit QR-Codes zu arbeiten. In Japan seien QR-Codes Alltag, überall habe es die Bildcodes, von Stadtplänen, über Bus- und Zughaltestellen bis hin zu Lebensmittel-Verpackungen. Dort gibt es die Codes bereits seit 2003 und der Mobile Tag Reader ist auf den Handys vorinstalliert.

Auf meine Frage hin, ob es die Leute denn nicht davon abhalten könnte, dass man mit dem Handy ins Internet muss und das doch relativ teuer sei, gabe Roger Fischer zur Antowort, dass es erstens auch viele Offline-Anwendungen gebe wie Produkte-Informationen und es zweitens nicht teurer als ein SMS sei, wenn man per QR-Code den nächsten Bus erfrage. Die Webseiten dürfen einfach nicht zu schwerer als 10 KB sein. Blogs wie sakku hätten eine Startseite mit ca. 10 KB, wenn man also einen Post lesen wolle, würde das etwa 10 – 20 Rp. kosten.

Die Möglichkeiten, wie QR-Codes eingesetzt werden können, sind vielfältig. Plakate, Inserate in Zeitungen/Zeitschriften, Fernsehen und Lebensmittel sind nur Ideen, wo man den multifunktionalen Code einsetzen könnte.

Ich hoffe, dass die Zielgruppe der nächsten grosse Werbekampagne in der Schweiz, die den QR-Code benutzt, auch darüber instruiert wird, was das Ganze ist. Bis jetzt kennen die wenigsten den Mobile Tag Reader bereits. Schade – denn die Idee ist echt innovativ!

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Interaktive CD-Rom für die CSS Versicherung – realisiert mit FlashPaper

Donnerstag, Oktober 25th, 2007

CSS CD-Rom FlashPaper H?¼lle

styropor.digital realisiert für die CSS Versicherung eine interaktive CD-Rom.

Diese beinhaltet primär die aktuellen Prämien sowie diverse Versicherungsangebote im PDF-Format. Die CD-Rom wurde den Vermittlern mit Beginn des Herbstgeschäftes ausgehändigt. Die Menu-gesteuerte CD-Rom ist dreisprachig und das Design des Interface lehnt sich an den aktuellen Internetauftritt an. Die technische Umsetzung erfolgte mit Flash-Paper.

CSS CD-Rom FlashPaper Startscreen

CSS CD-Rom FlashPaper PDFs

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Musik und Web 2.0

Montag, Oktober 22nd, 2007

Auch das Musik-Business entdeckt Web 2.0-Anwenndungen

screenshot brandrenalin kompr.jpg

Nach der personalisierten Radiostation last.fm, MySpace-Band-Seiten (gutes Beispiel: Fratelli B), gab in letzter Zeit verschiedene Neuigkeiten aus dem Musik-Biz, das mit dem Internet zusammenhing. Dabei sind vor allem Blogs von Bands (sehr empfehlenswert: brandrenalin.ch von der Basler Rapgruppe Brandhärd) und eine Webseite namens LyricsMode, wo man Songtexte anschauen, verlinken und mittels technorati verbreiten kann, herausgestochen.
Doch nicht nur das, in den letzten Wochen machten Bands von sich zu reden, die ihr neues Album gratis im Internet zum Download bereitstellten. Und das waren keine unbekannten Bands. Prominentestes Beispiel war Radiohead, die ihr neues Album “In Rainbows” ins Internet stellten. Wer es gerne haben möchte, kann so viel dafür bezahlen, wie er will. Ob es sich finanziell lohnt, sei mal dahingestellt, was jedoch sicher ist: Radiohead bekam einiges an Gratis-Publicity.

Apropos graits: Brandhärd benutzen nicht nur ein Blog als Marketing-Instrument, sie setzen auch voll auf User Generated Advertising und liessen sich von den Fans einen Werbespot zum neuen Blog drehen (Presseartikel hier).

Sind Web 2.0-Anwendungen vielleicht die Retter der vor sich hin siechenden Musik-Branche?

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Sind Social Networking Websites relevant?

Donnerstag, Oktober 18th, 2007

Ja. Liest man den aktuellen comscore-Bericht, so sind die Zahlen doch beeindruckend: [via ecin.de]

  • Die europäische Social-Networking-Gemeinschaft erreicht im August mit 127,3 Millionen Einzelbesuchern insgesamt 56 Prozent der europäischen Internet-Gemeinde
  • So genannte Heavy-Users – jene 20 aktivsten Prozent der Social-Network-User – verblieben im Monat August durchschnittlich 22 Stunden auf ihren Lieblingsseiten, bei rund 71 Besuchen.

Aber Vorsicht: Nicht alle Nutzer von Social Networking Websites sind gleich aktiv. Soseien 80 Prozent aller Online-Aktivität 20 Prozent der Nutzer zuzuschreiben.

Die Frage ist jetzt nur, wie erreicht man diese interessante Zielgruppe marketing-technisch auf den Social Networking Websites? Mir fehlt hierzu immer noch ein gutes Buch…

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"Web 2.0 immer wichtiger im Marketing von KMUs"

Donnerstag, Oktober 18th, 2007

… titelte die Agentur pointsquare vor wenigen Tagen in ihrem Corporate Blog. Die Firma aus Köln befragte über 100 kleine und mittelständische Firmen in Deutschland – mit zum Teil erstaunlichen Ergebnissen. Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Befragung vom August 2007:

Sweeney Todd hd

  • über die Hälfte der Befragten bindet Web 2.0-Anwendungen auf der Webseite ein
  • mehr als ein Drittel nutzen die Dienste von Social Networking Plattformen wie MySpace, Facebook, etc.
  • zwei Drittel der KMUs sind der Meinung, dass Web 2.0-Dienste im Marketing eine hohe bis sehr hohe Rolle spielen
  • als Chancen des Web 2.0 werden vor allem Stärkung des Bekannheitsgrades, Kundenbindung und Image angegeben
  • dabei werden Risiken gering eingeschätzt; 39% sieht keine Gefahren im Web 2.0
  • unglaubliche 72% haben ein eigenes Blog für die Kommunikation und finden es “ein herausragendes Web 2.0-Instrument für das Marketing”

stift kompr1.gif

Die Studie kann man hier lesen.

[via: ECIN

The Gate II: Trespassers move

]

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Suchmaschinen-Werbung: Einbuchung von Branding Keywords steigert Kaufintensität

Montag, Oktober 15th, 2007

Das Einbuchen von Branding Keywords bei google-Anzeigen steigert einiges. Ist also die Marke sowohl im Index und auf den besten Positionen als Such-Anzeige geschaltet…:

  • steigt die brand awareness um 16 %
  • die Kaufintensität um 8 %
  • die Markenerinnerung ums 2,2fache

Weitere Infos bei explido oder direkt bei enquiro.

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