Archive for September, 2007

BMWs erfolgreiches Werbespiel

Freitag, September 28th, 2007

M3-Challenge1.jpg

S
eit knapp 3 Wochen ist das Werbespiel “M3 Challenge” von BMW gratis downloadbar (hier) – und verspricht einen grossen Erfolg zu werden. Bereits in der ersten Woche wurde das Rennspiel mehr als 350′000 Mal heruntergeladen.

Das Spiel, von Kriitikern und Gamern gleichermassen gelobt und geliebt, hat alle wichtigen Features. So stehen alle acht Original-Lackierungen und Felgen-Grössen (18, bzw. 19 Zoll) zur Auswahl, 4 verschiedene Spielmodi, 4 Kamerapositionen (Cockpit, Motorhaube, Stossstange und Verfolgerperspektive), Trainingseinheiten und Rennen auf dem Nürnburgring wie auch Duelle gegen bis zu 16 Spielern aus dem Internet (man spielt online realtime gegeneinander!).

Selbst gespielt muss ich sagen, dass ich kaum so eine gute Grafik in einem Gratis-Spiel erwartet hätte. Doch es ist nicht erstaunlich, das Werbespiel basiert auf dem Klassiker “GT Legends” von “Blimey! Games aus London und wurde in Zusammenarbeit mit den BMW-Ingenieuren entwickelt, um ein möglichst realistisches Fahrverhalten zu simmulieren. Um die Kosten im Rahmen zu behalten und das Spiel trotzdem realisieren zu können, sind BMWs F1-Partner Intel, Castrol und der Sportsender Sport 1 an Bord geholt worden – “In-Game-Advertising” heisst dieses Konzept.

Für all jene, die die Umwelt nicht mehr verschmutzen wollen (12.4 Liter auf 100 km), noch keinen Führerschein besitzen oder das Original schlicht zu teuer ist (ab CHF 103′500.-), gibt es nun mit “M3 Challenge” eine fantastische Alternative des 420 PS-starken Autos.

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Wow! DAS ist Viral Marketing!!

Donnerstag, September 27th, 2007


[via:Online Marketing Report]

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Product-Placement Agentur für Online-Videos

Donnerstag, September 27th, 2007

Es gibt wirklich nichts, was es nicht gibt. Nun gibt es eine Product-Placement Agentur für Online-Videos mit dem Namen Brandfame aus Kanada. Brandfame  vermittelt zwischen Firmen und Video-Machern. So sollen jene, die in ihrem Video, das auf einer Video-Plattform gezeigt wird, Markenprodukte zeigen, Geld dafür bekommen.

Die Hersteller können eine Liste auf Brandfame publizieren, welche Produkte sie gerne in einem privaten Video sehen würden, das später dann auf YouTube oder GoogleVideo zu sehen ist. Die Video-”Produzenten” können dann die Hersteller entweder aufgrund der Liste kontaktieren, weil sie gerne einen Clip darüber drehen möchten oder weil sie bereits einen selbstgedrehten Video im Internet haben, welcher ihr Produkt auch featured.

Die Idee ist einfach – vor allem einfach super! Für mich stellt sich aber trotzdem die Frage, ob dieses System auch funktionieren wird…

Bildquelle: http://www.insideonlinevideo.com/wp-content/uploads/2007/07/brandfame.gif

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styropor.digital realisiert Wissensdatenbank für web2com mit Alfresco

Mittwoch, September 26th, 2007

styropor.digital realisiert im Auftrag von und in Zusammenarbeit mit web2com eine Wissensdatenbank über interaktive Medien. styropor arbeitete dazu mit dem Enterprise Content Management Tool Alfresco, welches an die Bedürfnisse und die Workflows des Auftraggebers angepasst wurde.

Alfresco

Mit der webbasierten Plattform können die diversen Dokumente vom Administrator systematisch abgelegt und verschlagwortet werden. Die elaborierte Suchfunktion ermöglicht dem Benutzer das Suchen nach Stichworten im Dokument (Word, Powerpoint, HTML u.v.a.m), in den Meta-Daten oder im Dateinamen. Ferner sind Diskussionen über Dokumente möglich oder RSS-Feeds können zu bestimmten Themen abonnieren. Das Tool ist zudem mehrsprachig.

Alfresco KIM web2com

Und es liegt schon ganz viel Wissen für ausgewählte Kunden von web2com bereit und wartet nur darauf, entdeckt zu werden:

Auf der webbasierten Plattform sind zur Zeit ca. 1′500 Studien, Präsentationen sowie Nachrichten zu den Themen Affiliate Marketing, Crossmedia, Mobile, Online, Streaming Media, Suchmaschinen und Web 2.0 veröffentlicht. [web2blog.ch]

Weitere Informationen zur Wissensdatenbank finden sich unter www.web2com.ch/kim.

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Video-Tracking – und Viral-Marketing-Kampagnen sind messbar

Dienstag, September 25th, 2007

Wer hat nicht schon ein Video per E-Mail erhalten und dieses an Freunde weitergeschickt? Meistens steht eine Viral-Marketing-Kampagne dahinter, die auf diesem Weg ein Produkt oder eine Dienstleistung bekannt(er) machen möchte. Gerade vor einigen Wochen sah man Matthias Reim in “Verdammt ich hab’ nix” für die Auto-Vermietung “Sixt” über die Strassen cruisen.

Doch nur die Gewissheit, dass das Video fast 200′000 Mal auf YouTube geschaut wurde, reicht oft nicht auf, um den Erfolg einer – Werbekampagne zu messen. Um zu sehen, von welchen Ort der Clip geschickt wurde bis hin zur Click-Through-Rate ist alles mit einem Video-Tracking ersichtlich. Dabei wird im Video-Clip einen zusätzlichen Flash-Code integriert, der jedes Mal dem Programm Meldung erstattet, dass das Video wieder angeschaut wurde. Die Firma, die den Flash-Code integriert, sammelt die Daten und stellt sie dem Kunden wieder zur Verfügung. So muss der Kunde selbst nichts weiteres tun, als der Tracking-Firma die verschiedenen Links schicken, wo der Video überall im Internet ist.

Der Gedanke dahinter ist unbestritten gut, doch wie so vieles gibt es auch hier einen kleinen Haken, nähmlich die Kosten. So ist ein solches Tracking nicht gerade billig, unter 6′000 Euro findet man kaum einen Anbieter und nach oben sind die Kosten sowieso offen, da die Anbieter verschiedene Zusatz-Dienstleistungen anbieten.

Weil die Technik noch relativ neu ist und grosses Fachwissen verlangt, gibt es in Europa erst eine Handvoll Anbieter. Jene, die mir einen seriösen und vor allem einen erfolreichen Eindruck machten und ich nur weiterempfehlen kann, sind:
- GoViral aus England (mit einer deutschen Filiale)
- und DSG aus Hamburg.

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Ui, ui… LeShop (Migros) spielt bei Google AdWords mit dem Keyword Coop – und mit dem Feuer

Donnerstag, September 20th, 2007

Ui, ui… LeShop (Migros) spielt bei Google AdWords mit dem Keyword «Coop» – und somit mit dem Feuer. Wer bei google.ch das Keyword «Coop» eingibt, dem wird Text-Werbung von LeShop (respektive von Migros) angzeigt. Das könnte, oder dürfte höchst wahrscheinlich, ein rechtliches Nachspiel haben [via namics, via Roger Balmer]

CoopAdWordsMigros

Interessant ist dabei:

1. Die Anzeige hat einige orthographische Fehler:
Das Original:

LeShop Schweiz
Keine zeit zum einkaufen? Migros
bringt’s ihnen! Kaufen Sie jetzt.
www.LeShop.ch

Richtig dürfte es wohl eher so lauten:

LeShop Schweiz
Keine Zeit zum Einkaufen? Migros
bringt’s Ihnen! Kaufen Sie jetzt.
www.LeShop.ch

2. Die Anzeige läuft schon seit einiger Zeit
Die Presse (heute) und einige Bloggers haben das unlängst bemerkt. Und die Anzeige läuft immer noch.

Die obigen beiden Feststellungen lassen folgende Vermutungen zu:

Severance the movie

  • Weder Coop noch Migros haben etwas bemerkt, weil sie weder die Presse noch die Blogs monitoren (schwer vorstellbar…)
  • Die LeShop-Anzeige ist nicht von LeShop oder aber sie ist von einem verärgerten oder bereits entlassenen LeShop-Mitarbeiter (auch nicht so realistisch, oder? Wobei die Schreibfehler in der Anzeige könnten ein Indiz sein)
  • LeShop (Migros) ist sich der Brisanz bewusst und lässt es ebenso bewusst einfach darauf ankommen (hmm… wäre einfach nicht soooo nett…)

Hmm…. Bin ziemlich gespannt auf den Ausgang dieser Geschichte mit Präzedenz-Potenzial.

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YouTube InVideo Ads – die Zukunft der Online Video Werbung?

Dienstag, September 18th, 2007

InVideo

YouTube hat seit geraumer Zeit das neue Online-Werbeformat «InVideo Ads» lanciert. Das Format wurde bisher nur in den USA eingesetzt, ist aber ziemlich interessant:

Die Werbung wird über dem Content, meist ein benutzergenerierter Film, als «animated flash overlay» eingeblendet: Die InVideo-Werbung erscheint während 15 Sekunden im Video, kann angeklickt werden und linkt dann auf eine Website, und verschwindet wieder, wenn sie nach 10 Sekunden nicht angeklickt wurde. Optional kann auch ein Film im Film (Player within a player) abgespielt werden.

Das Format ist interessant, weil es genau auf den Kanal, das Genre, die Demographie, die Geographie und die lokale Tageszeit ausgerichtet werden kann (Stichwort Targeting).

Ob sich diese neue Form der Online Video Werbung durchsetzt, wird sich weisen, hängt sie doch von der langfristigen Akzeptanz der User ab. Wie der nachfolgende Bericht von Reuters zeigt, haben Experten ihre Bedenken.

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Umfrage zum Web 2.0 in der Schweiz

Donnerstag, September 13th, 2007

sakku_gewinnen.jpg

Wir führen zusammen mit web2com und konsumfreu(.)de eine Umfrage zum Thema «Web 2.0 in der Schweiz» durch und gehen der Frage nach, wie gut sich Schweizer Internetuser mit typischen Web 2.0-Anwendungen (Social Networking, RSS-Reader, Podcasts, Blogs,…) auskennen.

Unter den Umfrage-Teilnehmern wird eine sakku.worker Solartasche im Wert von CHF 359.- verlost. Die Umfrage beinhaltet 30 kurze Fragen und dauert rund fünf fünf bis zehn Minuten. Mitmachen lohnt sich!

Hier geht es zur Umfrage.

Wer einen Beitrag zur Umfrage postet und einen Trackback setzt, bekommt eine exklusive Zusammenfassung der Ergebnisse.

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Fussball und Web 2.0

Donnerstag, September 13th, 2007

Wer denkt, dass Fussballfans nur in ihrer Stammkneipe über ihre Helden und Feinde reden, hat sich arg getäuscht. Während die Schweiz noch weitgehend Ödland ist – oder gemein gesagt, nicht nur im Fussball, sondern auch im Nutzen der Möglichkeiten des neuen Internets grossen Rückstand hat – gibt es zum Beispiel in Deutschland eine breite Auswahl an Podcasts, Communities, Blogs und Videos.

Bei Podcasts ist das Angebot bereits nicht mehr überschaubar. Da gibt es unabhängige Sendungen von fast allen grösseren Zeitschriften wie von der Sportbild oder der Welt online,  Podcasts von Fans für Fans (wie zum Beispiel der FanPod vom VfB), oder Podcasts von Fussball-Afficiandos wie die Ligashow. So ist es auch keine Überraschung, dass im Podcastverzeichnis podcast.de mit dem Stichwort “Fussball” über 100 verschiedene Angebote erscheinen.

Eine sehr spezielle und innovative Forumsseite hat der Hamburger SV. Nicht wie üblich kann man dort schlicht und einfach seine Meinung zu Trainer, Spieler und Fans abgeben, nein, das ist bereits eine “richtige” Social-Networking-Community. Als Mitglied hat man die Möglichkeit, beim Tippspiel mitzumachen und Fan-Reisen zu buchen, Merchandising zu kaufen und Tickets zu ergattern, Statistiken abzurufen und die Tabelle anzusehen, Bilder auszutauschen wie bei Flickr, miteinander zu chatten und Videos zu downloaden.

Wir müssen ja nicht übertreiben und gleich einen Fan-Sender verlangen wie sie in England von jedem Verein der Premier League angeboten werden (Liverpool TV, MU online, Chelsea TV,…). Doch leider gibt es bei uns momentan nicht einmal einen “reinen” Fussball-News-Feed, während 11 Freunde und Kicker den schon seit geraumer Zeit haben…

Fussball-Begeisterte im Entwicklungsland Schweiz können nur hoffen, dass sich das bald ändert. Einen Silberstreifen am Horizont gibt es ja bereits mit dem SportTV, das immerhin Hintergrund-Sendungen und Radio-Live-Übertragungen von Spielen produziert…

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IBM mit weltweiter Studie zur Internetnutzung

Sonntag, September 9th, 2007

Die bedeutendsten Ergebnisse der weltweiten Studie zur Internetnutzung von IBM [via ecin.de]:

La linea release

Die Internetnutzung verdrängt allmählich den Fernsehkonsum und avanciert zum führenden Unterhaltungsmedium. Das Fernsehen nimmt bei Nutzern zwischen 18 und 34 Jahren eine Position hinter Handy und PC ein. Dabei steigt die Nutzung von Online-Video und Social-Networking-Websites:

  • 19 Prozent der Nutzer verbringen täglich mindestens sechs Stunden mit Internetnutzung, nur neun Prozent verbringen so lange vor dem Fernseher.
  • 66 Prozent sehen zwischen einer und vier Stunden pro Tag fern, 60 Prozent nutzen das Internet in diesem Umfang.
  • Rund 81 Prozent der weltweit Befragten gaben an, PC-Videos gesehen zu haben, 42 Prozent sahen Mobile-Videos. 23 Prozent nutzen tragbare Geräte zum Musikhören, elf Prozent nutzen eher Musikprogramme am PC, weitere sieben Prozent besa?en Video-Abos für ihr Handy, und 18 Prozent besitzen ein Abo für eine Online-Zeitung.
  • Neun Prozent der deutschen Befragten beteiligten sich an nutzergenerierten Seiten. 26 Prozent der US-amerikanischen Befragten waren auf Social-Networking-Websites aktiv.
  • Im Vereinigten Königreich reduzierte fast ein Drittel derjenigen, die Mobile-TV sahen, seinen Standard-TV-Konsum.
  • In Deutschland bevorzugten 23 Prozent der Mobile-Video-Seher nutzergenerierten Content, 21 Prozent sahen gerne Video-Trailer und Promotions.

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