Die Schweizer Post hat kürzlich eine Lösung ganz im ähnlichen Stil lanciert:
Schön und gut gemacht, man braucht ein ganzes Weilchen, bis man versteht, wie das Ding funzzt. Und à propos «Ding»: Warum nicht ein Herr am Schalter? Bestimmt gibt es auch weibliche Kundinnen.
Der Hersteller von Malibu Rum, Pernod Ricard, hatte Anfang Mai zu einem User Generated Advertising Contest aufgerufen. Um am Wettbewerb teilzunehmen, sollten die User einen selbst produzierten Spot einreichen. Beworben werden sollte eine neue Bananen Rum Sorte. Der Gewinn: 25,000 $ – oder auf Wunsch auch eine Bananenplantage … Die YouTube-Community sollte den Gewinner bestimmen. Nur… Dann ist wohl was schief gelaufen:
The Malibu brand, owned by Pernod Ricard, stated that it would consider the votes of YouTube users when it selected the winner. Malibu also said the actor Efren Ramirez of «Napoleon Dynamite» would help judge. The winner would be announced, the company said, by June 30.
The winner, however, was posted Monday, and finalists were not publicly named. Some consumers who lost the contest were quick to start a rumbling on YouTube message boards that the contest had been rigged - a charge that Malibu denied.
One YouTube user even made a six-minute conspiracy theory video that compared images from a professional Malibu commercial promoting the contest with the winner’s video, saying in part: «Wow, the same nose!? The same guy? You be the judge!»
Nebst dem umstrittenen Vorgehen bei der Bestimmung des Gewinners, scheint die gesamte Kampagne nicht sonderlich erfolgreich gewesen zu sein:
In Malibu’s case there were 270 entries, though only 84 qualified to be posted on the YouTube site, said a spokeswoman for the Thomas Collective, the public relations agency that managed the contest.
Hm… und die Lektion der Geschichte:
User-generated brand participation is great, but keep it clear and clean and send everyone who enters a bottle of booze.
Schlussfolgerung: Mundpropaganda ist wichtig.
Anschlussfrage: Wie löst man diese aus? Respektive, wie kann man diese anstossen? Indem man die Meinungsmacher erreicht und gezielt Mundpropaganda via soziale Netzwerke auslöst. Aber wie?
Influencers cite web advertising as the second most important source for learning more about products after websites; they are much more likely to cite web ads for this than non-influencers
How influencers shop varies considerably from one product category to another
Influencers pay attention to ads, positively and negatively
Influencers use more of all media, particularly the Internet, and they embrace emerging media
Ganz besonders mögen «Beeinflusser» offensichtlich Online-Videos.
Web 2.0-Plattformen schiessen im Moment wirklich wie Pilze aus dem Boden. Erst gestern noch haben wir von der MotherProof-Website gesprochen, und schon kriege ich einen Tipp im Gespräch für eine andere Plattform.
Autoplenum.de bewertet alles rund ums Auto – sogar Waschanlagen…
Diese Fragen wird mir immer wieder gestellt. Hier und jetzt der Versuch der Antwort:
1. Durchschnittliche Klickraten
Im (nicht mehr aktuellen, aber immer noch interessanten Artikel) von Ueli Weber im Marketing&Kommunikation 5/06 findet sich eine Antwort. Und weil das tolle Archiv vom M&K ohne Bilder ist, hier die relevanten Tabellen:
(hier auch noch als PDF, da nicht sonderlich leserlich… Wobei mir das PDF auch nicht gerade sonderlich geglückt ist…)
Die Werte basieren auf 210 Kampagnen von web2com aus dem Jahre 2005. Aus den Zahlen geht klar hervor, dass das Overpage bezüglich Klickraten am stärksten abschliesst.
Auf Rang 1 liegt klar das Leaderboard. Das Leaderboard und auch das Medium Rectangle haben dem bis anhin am meisten eingesetzen Full-Banner den Rang abgelaufen.