Archive for Januar, 2007

Weblogs als Quelle für Kaufentscheidungen

Mittwoch, Januar 31st, 2007

Laut einer Studie verzichten 30 Prozent der Internetuser auf einen Kauf wegen negativen Kommentaren in Blogs. Auch als Quelle für politische Informationen spielen Weblogs eine immer grössere Rolle. Blogs übernehmen immer mehr die Rolle einer persönlichen Empfehlung. [ via June's Tech News ]

Gute Links:

Weblogs helfen bei Kaufentscheidungen” (netzeitung)
Studie: Vertrauen der Amerikaner in politische Informationen aus dem Internet ist gewachsen (stern.de)
Studie: Blogs beeinflussen Kaufentscheidungen (ipsos.de)
Studie: Welcher Nachrichtenquelle vertraut man am meisten? (telepolis.de, 04.05.06)
Immer mehr Firmen nutzen soziale Netzwerke als Verkaufs- und Marktforschungsinstrument (handelsblatt.com) 

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Online-Werbung führt zu Supermarktkäufen

Donnerstag, Januar 25th, 2007

Online-Werbung unterstützt die Verkäufe von Kellogg’s im Supermarkt. [ via onlinemarketingforum.de ]

Die französische Studie “NetImpact 3 bis” hat bewiesen, dass sich Online-Werbung messbar positiv auf den Verkauf der Fitness-Cerealien Spezial K von Kellogg’s im Supermarkt auswirkt. Die Werbung erhöhte zum einen das Verkaufsvolumen im Einzelhandel. Banner & Co generierten ausserdem neue Käufer von Spezial K im stationären Handel.

An der Umsetzung der Werbewirkungsstudie nahmen Adserving-Anbieter ADTECH (http://www.adtech.de), das IAB France, der Werbekunde Kellogg’s und das Marktforschungsunternehmens Marketing Scan teil. In sechs Wochen, von Mitte Juni bis Ende Juli 2006, lieferte ADTECH die Online-Werbung für Spezial K auf eine Vielzahl französischer Websites -Advertising.com, Alice, Au Féminin, Benchmark Group, Doctissimo, France Télévisions, Hi-Media, Lagardère Active Publicité, Lycos, MSN/Windows Live, Orange, Régie Obs, Skyrégie, TF1 Publicité, Voyages SNCF, Yahoo!, Zefir Web.

Laut Jürg Eugster vom Onlinemarketingreport soll die Online-Werbung gar doppelt so gut wie die TV-Werbung gewirkt haben. Interessant auch, dass die Verantwortlichen erkannt haben, dass es bei der Online-Werbung nicht auf die Klicks ankommt, sondern dass der reine Kontakt mit der Online-Werbung bestens ausreicht, um ihre gewünschte Wirkung zu erzielen.

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Klickbare Online-Videos liefern Zusatzinformationen

Donnerstag, Januar 25th, 2007

Sehr spannendes Tool! Mit der Software von VideoClix lassen sich in einem Online-Video bestimmte Regionen definieren, die später vom User anklickt werden können, auf dass Zusatzinformationen angezeigt werden. [ via ecin.de ]

Schönes Beispiel: Im James Bond-Trailer kann unter anderem der fahrende BMW im Online-Video angklickt werden.

Videoclix

So stelle ich mir das Fernsehen der Zukunft vor. Mal schauen, ob sich dieses spezielle Online-Video-Format durchsetzen wird.

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Sollten Kunden Produkte online und on-site bewerten können?

Donnerstag, Januar 25th, 2007

Ja!

Oder die Frage könnte auch lauten: Sind «Product Reviews» durch Kunden auf der eigenen Website wichtig – und generieren einen Wettbewerbsvorteil?

Hier die interessanten Ergebnisse der Studie von ForeSee Results: [ via mediapost ]

Larry Freed, President and CEO, ForeSee Results, in summarizing the study, noted that “In our research, 49% of people who bought from one of the top 40 sites in the two weeks prior to the holidays remembered seeing customer product reviews. This group’s satisfaction with the online shopping experience was 5% higher than for shoppers that didn’t recall customer reviews. More importantly, the availability of customer product reviews drives loyalty…”

Behaviors And Attitudes Tied To Customer Product Reviews (100 point scale)

Customer Product Reviews Available

No Customer Product Reviews

% Difference

Satisfaction with website

84

80

5%

Satisfaction with retailer

86

82

5%

Image of retailer

88

84

5%

Likelihood to recommend

85

80

6%

Likelihood to purchase online

88

84

5%

Likelihood to purchase next holiday season

86

82

5%

Likelihood to purchase next time

86

83

4%

Source: ForeSee Results, January 2007

Vor allem beim Verkauf von Ferienangeboten scheinen diese Reviews eine zentrale Rolle zu spielen. Den kompletten Report gibt es hier als PDF.

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Das Thema «Online Video» bleibt heiss

Dienstag, Januar 23rd, 2007

Wie clickz.com berichtet, mögen viele User «Online Videos» – ob im Web oder auf dem Handy – aber ohne Werbung… Dies die Ergebnisse des Reports «Programming for the Three Screens» von JupiterResearch.

Dass man mit «Online Videos» Geld verdienen kann, hat google unlängst erkannt. Jetzt laufen Tests mit dem «video advertising system» von google für BMG und Warner: über das AdSense-System können Publisher die Videos der Plattenlabels auf ihren Websites einbinden. Dies berichtet jedenfalls Reuters.

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Mercedes Benz mit Viral Clip

Dienstag, Januar 23rd, 2007

Viral Marketing ist salonfähig geworden – sogar wenn etwas gar frauenfeindlich… Der aktuellste Viral Clip von Mercedes-Benz für die E-Klasse:

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Bekanntmachung der Marke “swissgrid”

Mittwoch, Januar 17th, 2007

persoenlich

Juhu! Heute im Persönlich mit dem Beitrag “Bekanntmachung der Marke swissgrid” über die Lancierung der Microsite mit Online-Game und Ringtones zur Bekanntmachung der Marke swissgrid via Online-Kommunikation: Und heul: Leider alles ohne Links… Kein Link aufs Game, kein Link auf styropor.digital…

Sehr speziell… Weil das hier war ja eigentlich die Vorlage…

Drum hier nochmals der Link: www.game.swissgrid.ch.

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TV budgets move to online video – aber wohl nicht auf UCG-Plattformen

Dienstag, Januar 16th, 2007

Laut der neuen Studie von screendigest hatten «User Generated Online-Videos» im 2006 ihren Höhepunkt. Jetzt gilt es, irgendwie Geld damit zu verdienen, schliesslich sollen per 2010 mehr als die Hälfte (55 %) aller im Internet konsumierter Videos solche sein, die andere Benutzer erstellt haben…

Interessant auch:

Screen Digest believes that advertising will be the principal source of revenue for UGOV sites. In the US ad revenues will grow from $200m in 2006 to almost $900m by 2010. This represents only 15% of all online video revenues.

Video-Portale haben also explosionsartige Zuwächse, leider (noch) ohne Gewinn

Während screendigest nicht unbedingt rosige Zeiten für den «user generated online video market (UGOV)» vorhersieht, dürften Online Videos die Werbelandschaft mittelfristig jedoch ziemlich verändern, glaubt man den «Online Video Predictions for 2008» von Jason Glickman:

$12 billion of TV budgets move to online video. According to a recent AAF survey of advertising executives, the majority feel that 10-30% of current spending on traditional broadcast and cable TV ads will shift to online video by 2010. We’re definitely on the early side of that curve right now, but 2008 will be the year that big TV budgets with real dollars make the shift in earnest. A big piece of the equation will be the continuing agency shake-up. Before those budgets can really move, interactive and TV buyers will have to work more closely and share more budgets. 2007 will be the year of “sticking our toes in the video water.” 2008 is when everyone yells “C’mon in, the water’s fine!”

Nachfolgend die schöne Grafik als Beweis:

Percent of current spending on traditional broadcast and cable TV ads expected to shift to online video by 2010
(% responding)

shifttvvideoads

Die Bugdets für Fernsehwerbung verschieben sich also in Online-Videos, wohl aber nicht auf Plattformen mit benutzergenerierten Inhalten. Bleiben wir gespannt. Und beobachten wir, was google mit YouTube und AdSense anstellen wird…

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google erobert die Plakat-Welt

Dienstag, Januar 16th, 2007

google erobert die Offline-Welt. Mit Outdoor-Werbung. [ via google watch blog ]

flickrgoogle
[ http://www.flickr.com/photos/jereye/357521855/ ]

Nachdem google den Markt für Suchanzeigen mit AdWords und AdSense beherrscht, und erst kürzlich einen Vorstoss in die Vermarktung via der google Online-Plattform von Printanzeigen und Radiospots gewagt hat, wid nun die Plakat-Welt angegangen.

Die vermutlich displayartigen Werbeflächen sollen, wie immer bei Google, an das Internet angeschlossen sein und so für den Passanten relevante Werbung anzeigen, wofür sich Google weitaus höhere Werbepreise erhofft als für herkömmliche Plakate.
Regionale Geschäfte können laufende Werbeaktionen beeinflussen, indem sich z.B. die Werbung automatisch dem tatsächlich noch verfügbaren Warenbestand anpasst oder sogar die Werbung an den RF-ID getaggten Passanten individualisieren.

Im Backend wird sicher auf Google-Earth Karten zurückgegriffen, auf denen alle verfügbaren Plakatflächen als Punkte auf der Karte markiert sind. Overlays mit Geschäftsanalysen erlauben so eine individuelle Anpassung der Werbeschaltungen auf den interaktiven Displayflächen. Doch erlaubt der Einsatz von Diplays auch eine so nie da gewesene Spielwiese für z.B. die beliebtesten YouTube-Filme oder Nachrichten-Videos, um die Aufmerksamkeit auf die Flächen zu richten.

Könnte es sein, dass mein privat erstelltes und auf YouTube publiziertes Video plötzlich in Berlin vor dem Brandenburger Tor abgespielt wird… Verrückter Gedanke…

Nachtrag: 17.1.; 00:09 (…)
Die Zukunft ist schon da. Zumindest, was die RF-ID-gesteuerte Werbung betrifft: [ via greatwhiteark ]

MINI USA hat letzte Woche E-Mails an ausgewählte MINI Fahrer geschickt, um diese zu ihrem «Motorby» Projekt einzuladen.

Wenn ein MINI Fahrer einen Fragebogen ausfüllt und zurückschickt, bekommt er dafür einen Schlüsselanhänger mit einen eingebauten RFID Chip zurück. Die installierten Grossflächenplakate reagieren dann auf den anrasenden Fahrer mit einer persönlichen Nachricht.

Crazy, irgendwie…

mini interactive outdoor

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Online-Kommunikation von styropor.digital unterstützt Bekanntmachung der Unternehmensmarke «swissgrid»

Dienstag, Januar 16th, 2007

Online-Kommunikation von styropor.digital unterstützt Bekanntmachung der Unternehmensmarke «swissgrid» mittels Microsite, Online-Game und Ringtones: www.game.swissgrid.ch.

swissgridgame_microsite


Ausgangslage

Per 15. Dezember 2006 nahm swissgrid als Nationale Netzgesellschaft für das Schweizerische Höchstspannungsnetz ihre operative Tätigkeit auf. Sie gewährleistet den sicheren, zuverlässigen und wirtschaftlichen Netzbetrieb und ermöglicht damit Versorgungssicherheit. Ihre Aufgabe ist es, ein stabiles und leistungsfähiges Unternehmen in der europäischen Elektrizitätswirtschaft aufzubauen.

Aufgabe

Bei der Einführung und der Bekanntmachung der Unternehmensmarke «swissgrid» sollte der von ?ffentlichkeit, Kunden und Partnern immer stärker genutzte Online-Kanal eine tragende Rolle spielen, um möglichst viele Adressaten zu erreichen.

Lösung

Um die Zielgruppen für das Low-Involvement-Thema «Hochspannungsnetz» zu gewinnen und den Namen der einzigen Ansprechpartnerin für das Schweizer Höchstspannungsnetz im Markt zu platzieren, realisierte swissgrid in Zusammenarbeit mit styropor.digital, der Agentur für Online-Marketing & Digital Communication von Simon Künzler, eine als Promotions-Website konzipierte Microsite mit einem Online-Game, Ringtones und den nötigen Corporate Informationen.

swissgridgame_Game

Das in Flash entwickelte Online-Game dient dazu, die Zielgruppen spielerisch an das Thema «Hochspannungsnetz» heranzuführen. Im Spiel gilt es, die Leitungen des Schweizer Hochspannungsnetzes über maximal 10 Levels per Klicks zu überwachen. Sobald zu viele Leitungen im unüberwachten Zustand sind und der Zeiger auf der Überwachungsanzeige in den roten Bereich rutscht, ist das Spiel vorbei. Wer ausscheidet, trägt sich in die Highscore-Liste ein. Oder setzt im Sinne des viralen Marketing einen Freund als Joker ein. Dazu schickt man ihm eine Empfehlungs-E-Mail und versucht die zuletzt gespielte Runde zu verbessern. swissgrid verfolgt dabei nicht das Ziel, Adressen zu generieren. Deshalb werden die Empfehlungs-E-Mails nicht gespeichert. Für die Spieler locken attraktive Preise wie zum Beispiel diverse iPod nano. Das Game ist musikalisch mit dem Corporate Sound von swissgrid untermalt, der auch als Ringtone zum Download via SMS bereit steht.

Umsetzung

Die Idee stammt von swissgrid Mitarbeitenden. styropor.digital (www.styropor.ch) agierte als Generalunternehmen und zeichnete sich verantwortlich für Beratung, Konzeption und Projektleitung. Für die Kreation war Grafixon (www.grafixon.ch) und für das Publishing und die Flash-Programmierung schattenwerk (www.schattenwerk.ch) zuständig.

Erfolg

Bis heute erfreut sich das Online-Spiel regen Zuspruchs.

Folgende Gründe machen das Online-Game für die interne und externe Kommunikation von swissgrid so attraktiv:

  • Hohe Akzeptanz bei internen und externen Zielgruppen
  • Emotionale Ansprache im Dialog
  • Die komplexe Thematik der Netz- und Versorgungssicherheit sowie des Höchstspannungsnetzes wird einem Laienpublikum einfach und spielerisch näher gebracht
  • Ohne viel Text wird die Wortmarke «swissgrid» wahrgenommen und bei den Usern verankert.
  • Sympathiegewinn für ein sonst eher heikles und trockenes Thema
  • Differenzierung und Primeur-Status: bisher einzigartig unter europäischen ?bertragungsnetzbetreibern
  • Unterstreicht den dynamischen und zukunftsorientierten swissgrid Auftritt in der Schweiz und EU (Webseite + Game in D / E / F / I) in einer traditionell partizipationsfeindlichen und hierarchisch strutuierten Branche
  • Unterhaltsamste Form von Branding und Kommunikation
  • Ideal, um Botschaften spielerisch zu verbreiten: User beschäftigen sich freiwillig und in aktiver Form mit der Kernbotschaft «Netz- und Versorgungssicherheit»
  • Gekonnte Inszenierung der Marke swissgird bei den Zielgruppen und dadurch hoher Viral-Marketing Effekt z.B. Mund-zu-Mund- und E-Mail-Propaganda
  • Steigerung der Attraktivität eines Webauftritts um Daten sammeln zu können
  • Online-Spiele werden im Internet angeboten und sollen die Aufmerksamkeit des Spielers für einen längeren Zeitraum auf die Botschaft lenken und gegebenenfalls zu einem häufigeren Besuch der Webseite ermuntern.
  • Dient sowohl der Gewinnung und Bindung von Kunden und Partnern
  • Marke positiv aufladen: Sympathische Spielfiguren und emotionale Musik erzeugen ein positives Wahrnehmungsumfeld für die Marke
  • Hohe Kontaktqualität: Adressen (Teilnahmen), Visits, Spielwiederhol- und Abbruchraten werden kontinuierlich gemessen und geben Aufschluss über den Erfolg des Games.
  • Virale Verbreitung der Kernbotschaft: Gute und beliebte Games werden gerne und oft weiterempfohlen.

Projektdetails

Bildmaterial

Kontakt

  • Agentur: styropor.digital - online marketing&digital communication
  • Inhaber: Simon Künzler
  • Web: www.styropor.ch
  • E-Mail: simon.kuenzler [ ät ] styropor.ch
  • Mobile: +41 79 206 85 51
  • Phone: +41 44 586 52 45
  • skype: styropor

–> Beitrag in der Netzwoche.

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