Archive for Dezember, 2006

Google testet In-Stream Spots

Freitag, Dezember 29th, 2006

Das Thema «Online-Video-Werbung» ist brandaktuell (she. Whitepaper «Streaming Video Ads»).

Laut AdWeek vom 26.12.2006 testet google jetzt die Vermarktung von In-Stream Spots (die Definition kann im Whitepaper auf S. 16 nachgelesen werden). Der Test läuft vorerst auf bee.tv.

Jetzt wird auch klar, wie google mit der Akquisition von YouTube zukünftig Geld verdienen kann: Über die Plattform AdSense (respektive AdWords) können Spots eingespiesen werden, die dann in den Videos als Werbung (als Pre-Roll, Middle-Roll oder Post-Roll) angezeigt werden. Und das Gute: die Tags, welche die User zu den Videos machen, helfen bei der zielgenauen Platzierung der Online-Video-Werbung!
Marketing ohne Google wird im Jahre 2010 praktisch unmöglich sein…

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Streaming Video Ads – Bewegte Zukunft der Online-Werbung (Whitepaper)

Freitag, Dezember 29th, 2006

Streaming Video Ads

Immer mehr User konsumieren Online-Videos. Daher wird Online-Werbung im filmischen Format immer interessanter.

«styropor.digital» hat jetzt im Auftrag von und in Zusammenarbeit mit web2com das Whitepaper «Streaming Video Ads – Bewegte Zukunft der Online-Werbung» erstellt. Das Dokument ist kürzlich im «persönlich blau» als Beilage erschienen.

Das Whitepaper sucht Antworten auf folgende Fragen:
1. Was sind Streaming Video Ads und was ist der Unterschied zu klassischer Online-Werbung?
2. Welches Potenzial hat Kommunikation und Werbung mit dem Format «Online-Video»?
3. Welche Werbeformen von Online Video Ads bieten sich an und wie unterscheiden sie sich?
4. Was sind die Eigenheiten, Stärken und Vorteile von Streaming Video Ads?
5. Warum sind Online-Videos so beliebt und warum steigt deren Konsum? Welche Video-Angebote haben bei den Internetnutzern Erfolg?
6. Wie gut sind Streaming Video Ads bei Nutzern, Werbetreibenden und Plattformen akzeptiert?
7. Wie wirken Streaming Video Ads und wie wird deren Erfolg gemessen?

Das Whitepaper kann hier als PDF runtergeladen werden.

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Digitaler Lifestyle amerikanischer Jugendlicher

Mittwoch, Dezember 27th, 2006

[ via ecin.de ]

72 Stunden in der Woche verbringt der durchschnittliche amerikanische Teenager mit Mediennutzung. Eine Studie der Harrison Group zählt dazu die Zeit, die Jugendliche mit Internet, Telefonieren, SMS, Fernsehen, Musik und Videospielen verbringen. Damit auch noch Zeit zum Schlafen bleibt, werden einige dieser Kommunikationsgeräte simultan genutzt.

68 Prozent der amerikanischen Jugendlichen haben sich Profile in sozialen Netzwerken wie MySpace, Zanga oder Facebook angelegt, mehr als ein Viertel hält täglich Kontakt mit ihren Freunden über eMail oder Instant Messenger. Musik und Videospiele sind andere Tätigkeiten, mit denen Jugendliche ihre Zeit verbringen. Drei Viertel verbringen zwei bis drei Stunden am Tag mit dem Hören oder Laden von Musik, drei Viertel verfügen auch über eine oder mehrere eigene Spielkonsolen. Die Generation Y sei eine einzigartige Generation, so Dr. Jim Taylor von der Harrison Group. Die Menge an technischen Endgeräten, die heutigen Jugendlichen zur Verfügung stehe, beeinflusse jeden Aspekt ihres Lebens, vor allem ihre sozialen Beziehungen. Ein Generation-Y-Alltag sei eine selbstproduzierten Multi-Media-Produktion. Durch Phänomene wie MySpace könne jeder Teenager die Hauptrolle in einer selbstproduzierten Reality-Show spielen.

Wie halten es wohl die Schweizer Jugendlichen?

Kombination Suchmaschinen- und Online-Werbung verspricht Vielfaches an Erfolg

Mittwoch, Dezember 27th, 2006

??Close the Loop: Understanding...

Wer grafische Werbung und Suchmaschinen-Werbung kombiniert, ist um ein Vielfaches erfolgreicher. Das zeigt das Ergebnis einer Studie von Yahoo! und comScore. [ via e-commerce-blog.de und ecin.de ]

Die wichtigsten Ergebnisse in Zahlen:

  • Die Marktforscher haben einen Anstieg der Online-Käufe um 244 Prozent und der Offline-Käufe um 89 Prozent festgestellt.
  • Die Page-Views sind durch die Kombination der Formate im Vergleich zu Wettbewerbsseiten um 68 Prozent angestiegen.
  • Und die Zeit, die Verbraucher auf den Seiten der Brands verbrachten, weitete sich um 66 Prozent aus.

Die wichtigsten Ergebnisse in Worten:

Die Ergebnisse zeigen, dass die Kombination beider Werbeformen sowohl zu einem signifikanten Anstieg bei Klicks und Verweildauer auf der beworbenen Website führt, als auch einen Anstieg von Online-Käufen und Offline-Anschaffungen der beworbenen Produkte und Dienstleistungen bewirkt.

Versaute Blogs?

Mittwoch, Dezember 27th, 2006

Der Artikel «Unmoralische Angebote» von Barnaby Skinner, erschienen in der Sonntagszeitung vom 24.12.2006, stimmt nachdenklich…

Zwei Blogger (Blogging Tom und Leu Mund) hatten in einem Experiment (!) bezahlte und als solche gekenntzeichnete Beiträge von der Vermittlungsagentur trigami in ihren Blogs geschaltet, gleichzeitig hatte neuerdings.com im Adventskalender als Gewinnmechanismus dazu aufgerufen, für ein Produkt (sakku) Werbung zu betreiben. Der Journalist riecht den Braten und macht daraus eine grosse Story.

Meine Meinung (ich erhebe nicht den Anspruch, dass die jmd interessiert):

  • grundsätzlich ist die entfachte Debatte angebracht (bezahlte vs unbezahlte Beiträge in Blogs). Andere Services wie PayPerPost und ReviewMe experimentieren schon eine ganze Weile damit.
  • der Journalist Skinner hat m.E. aber schlechte Beispiele (zwei (!) bezahlte und deklarierte Beiträge sowie die Verlosung auf neuerdings) zusammengemixt und daraus einen anklagenden Artikel (auf der falschen Grundlage) gemacht. Das finde ich sehr schlecht. Wenn schon, hätte er sich auf die bezahlten Beiträge in Blogs fokussieren müssen und diesen Trend etwas seriöser ausleuchten sollen. Der Beitrag auf neuerdings.com hat nichts mit bezahlten Beiträgen zu tun. Und er missachtet geflissentlich, dass bei allen alles deklariert und offen gelegt wurde (die Offenheit ist ja das Wichtigste bei den Blogs). Und man darf daher an dieser Stelle niemals von Schleichwerbung sprechen.
  • Ich finde: bezahlte Beiträge gehören nicht in private Blogs. Wenn, dann eher in dafür geschaffene Gefässe (da schliesse ich mich der Meinung von monoblog an). Bin aber gespannt über die weitere Diskussion und die Entwicklungen. Dieser Beitrag vom Bugsierer ist ja auch nicht gerade super… aber einige interessante Aspekte werden beleuchtet, auch wenn etwas in (zu) schäumender Sprache.
  • Schlussendlich geht es um Glaubwürdigkeit. Ob bezahlte Blogbeiträge der Glaubwürdigkeit schaden, das werden die User mit ihren Zugriffen oder eben Nicht-Zugriffen entscheiden. Von daher glaube ich an die selbstregulierende Marktmacht.

Der typische Blogger?

Mittwoch, Dezember 27th, 2006

Laut der Analyse vom Marktforschungsinstitut Konzept & Analyse sind erwachsene Blogger in der Regel Freiberufler, 29 Jahre alt, männlich und tragen einen Dreitagebart. [  via PR-Blogger ] Für die Studie wurden im Auftrag von FriendScout24 über 13.000 Internetnutzer ab 18 Jahren befragt.

Laut der Studie nutzt etwa ein Viertel der deutschen Onliner (23,4 Prozent) Blogs & Co.. 54 Prozent dieser Gruppe sind reine “Leser”, 33 Prozent verfassen ab und zu Kommentare und sogar 12,5 Prozent (drei Prozent aller Befragten) nutzen die Tools intensiv oder schreiben in Eigenregie.

Diese Ergebnisse sind vermutlich etwas verzerrt, weil die Befragten nämlich Nutzer der friendscout24-Plattform sein könnten und daher eine hohe Internet-Affinität aufweisen. Vielmehr ist es so, dass die User viel weniger Blogs nutzen, geschweige denn  Comments oder gar eigene  Beiträge schreiben. Laut Eck hat Jakob Nielsen herausgefunden, dass:

90 Prozent der Onliner ein Community-Angebot besuchen, ohne inhaltlich etwas hinzuzufügen. Er [Nielsen] hat [auch] herausgefunden, dass nur 9 Prozent der Blog-Besucher einen Kommentar hinterlassen, die meisten Kommentare aber von einem Prozent der Besucher geschrieben werden.

Interessant wäre zu wissen, wie die unter 18-Jährigen Blogs nutzen.

Gesteuerte Video-Sequenzen – auch zu Weihnachten und in Suchmaschinen

Mittwoch, Dezember 20th, 2006

Wer kennt sie nicht, die lustigen «Characters» wie «Sanschi» von Nevashut oder das verrückte Huhn von subservientchicken? In Abhängigkeit unserer Texteingabe werden entsprechende Filmsequenzen abgespielt. Und die Figuren reagieren. Irgendwie. Nur nebenbei: könnte das TV?

nevashut

Der freundliche Weihnachtsgruss von glue aus London überzeugt daher wohl mehr als jede andere standardisierte, unpersönliche und computer-text-geschriebene Weihnachtskarte.

santaglue

Etwas weniger überzeugt da Ms. Dewey von der Microsoft-Suchmaschine «Live». Immerhin ein netter Versuch. Und wer ist die Zielgruppe? Ihr dürft 3x raten…

msdewey

Auf Second Life gibt es noch viel unverbrannte Erde, was das Marketing betrifft

Sonntag, Dezember 10th, 2006

Drum startet Ende Januar 07 der Web-TV-Sender Bunch TV http://www.bunch.tv als erster TV-Sender in der virtuellen Spiegelwelt Second Life. [ via pressetext ].

Ziemlich spannend.

http://www.zoho.com/

Freitag, Dezember 8th, 2006

Kuul. Sehr kuul sogar: www.zoho.com. Noch kuuler als writely –> docs.google.com

Bloggen für den e-Shop? II

Mittwoch, Dezember 6th, 2006

Bloggen für den e-Shop? Ja! Otto machts vor mit seinem Geschenk-Blog. [via pr-blogger ]

ottogeschenkblog

Im Geschenk-Blog präsentieren OTTO-Mitarbeiter ihre persönlichen Geschenkideen.

Kommt das gut? Interessanter Vorstoss auf alle Fälle. Ich bleibe gespannt.

Nachtrag: Social-Shopping ist auf dem Vormarsch. Dies berichtet ecin.de heute:

Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft eröffnet unter edelight.de ein Geschenke-Portal, in dem alle Geschenkideen von anderen Nutzern stammen. Das Projekt von drei Stuttgarter Gründern kombiniert so den eCommerce mit den Möglichkeiten des Web 2.0. Die dargestellten Produkt- und Geschenkideen werden dabei von angemeldeten Nutzern über persönliche Empfehlungs- und Wunschlisten, den so genannten ‘Social-Bookmarks’, zusammengestellt.

Durch das einfache Einstellen von Empfehlungen mit einem selbst entwickelten Bookmarklet, das Stöbern durch die Empfehlungs- und Wunschlisten anderer Nutzer sowie einem «Geschenkefinder» werde das Finden der passenden Geschenke vereinfacht, lässt das Unternehmen verlauten. Der Aufbau sei - auch hier lässt Web 2.0 grüssen – bereits während der Gründungsphase durch einen Start-Up-Blog transparent gemacht worden. Hier werde fast täglich über den Aufbau des Unternehmens und die damit einhergehenden Höhen und Tiefen berichtet.