Männliche Internetnutzer sind keine Modemuffel – jedenfalls bei AOL
Freitag, Oktober 27th, 2006Mehr Männer als Frauen bestellen Mode online. Von wegen Modemuffel! Mit 52% liegen die männlichen AOLer klar vorn. Das zeigt die Studie von AOL.
Mehr Männer als Frauen bestellen Mode online. Von wegen Modemuffel! Mit 52% liegen die männlichen AOLer klar vorn. Das zeigt die Studie von AOL.
Etwas für Spieler und fürs Wochenende: http://www.deviantart.com/deviation/40255643/
Krass: Die User spielen das Game und halten es mit ihrer Filmkamera fest – und publizieren es auf YouTube. Die zwei besten:
Und es gibt noch viele weitere….
[ via bloggingtom ]
Noch ein schöner Case für das Thema «User Generated Content». [ via nydailynews.com ]
NBC fordert die User unter www.itsyourshowtv.com auf, ihre selbst kreierten Videos auf einer Online-Plattform einzustellen. Die am besten bewerteten Beiträge werden im «richtigen…» Fernsehen ausgestrahlt – und mit 100′000 Dollar honoriert. Was einst auf YouTube&Co landete, ist jetzt plötzlich Geld wert. Für den produzierenden User wie auch für das publizierende Unternehmen. Der Macher, Carson Daly:
«User-generated content,” said Daly, “seems to have been everywhere. What we’re doing is creating a site that offers a little more focus. And also paying people, because everybody’s making these videos but nobody’s getting paid.»
Das Thema «User Generated Content» scheint ziemlich heiss. In einer kürzlich veröffentlichten, weltweiten Studie von Accenture stellten die 130 befragten Experten fest: [ via ecin.de ]
Mit einer zunehmenden Anzahl von Vertriebskanälen wird der Hunger auf neue, exklusive Inhalte automatisch zunehmen. User Generated Content könne dabei sicherlich als alternative Geburtsstätte für neue Inhalte angesehen werden.
Am kommenden Euroforum in Zürich vom 13.-14.12.2006, an dem namhafte Referenten aus der Szene auftreten werden, dürfte man zu eben diesem Top-Thema mehr zu Strategien mit User Generated Content erfahren. Leider ein bisschen teuer, der Gschpass…
Jan Tissler veröffentlich einen Ratgeber (als eBook) zum erfolgreichen Umgang mit google AdWords. [ via ecin.de ]
Die wichtigsten Tipps:
Nachtrag, 17:29
Weitere Handbücher:
Hm. Das ist vielleicht ein guter Artikel im neuen ADZINE! «Onlinewege aus der PR-Krise». Er zeigt, wie in PR-Krisensitutationen mit bezahlter Suchmaschinen-Werbung erfolgreich reagiert werden kann, indem die relevanten Keywords (z.B. Nazigold) belegt werden.
Ich habe mich immer gefragt, warum z.B die PR Agentur von Herrn Bernet über Suchmaschinen-Werbung bloggt. Hat doch nichts mit PR zu tun?! Seit dem Artikel im neuen ADZINE ist mir jetzt alles klar.
Dass Online-PR auch Suchmaschinen-Marketing ist, habe ich ja in meiner Draft-Case-Study zur Online-Lancierung der sakku Solartasche gezeigt. Und wer den Kleinreport vom 25.10. aufmerksam gelesen hat, stellt fest, dass unser sakku Case in der PR-Welt Schule macht:
Der CEO der St. Galler Namics AG, Jürg Stuker, sprach als passionierter Blogger über die Innovationen durch neue E-Tools. Am Beispiel einer Internet-Lancierung der «Tasche Sakku» zeichnete er die Lawinenbewegung auf, die durch Blogger online entstehen kann. Die Story ist rasch nacherzählt. Er gab keine PR-Kampagne; der Hersteller der Tasche setzte sein Angebot ins Web und schon wurde die Message in weiteren Blogs publiziert. Die Bilder der Tasche wurden auf Dutzenden von Weblogs weiterverbreitet. Dies rief die Medien auf den Plan; «Cash», «20 Minuten», TeleZüri und viele mehr berichteten über die Tasche und die Blogs.
Na ja, es gab schon eine (reine!) Online-PR-Kampagne… Aber bereits vor der «offiziellen Kampagne» haben findige Journalisten wie der Peter Wolf die Geschichte via sakku Product Blog aufgenommen und in ihren Artikeln veröffentlicht.

Die Studie widerlegt die herrschenden Klischees über Gamers. Zum Beispiel zeigt diese Studie, dass Gamer auch mal über 60 sein können, dass sie oft hochgebildete, an Welt und Gesellschaft interessierte, kontaktfreudige Menschen sind. [via veoo.com]
Den schönen Artikel dazu gibt’s bei spiegel.de.
Diese Studie dürfte dazu beitragen, dass das Thema “In-Game-Advertising” bei Werbern und Werbetreibenden weiter an Bedeutung gewinnt.
Diese Frage wird immer wieder kontrovers diskutiert wird.
WebSideStory Inc., ein Anbieter von Web-Analyse-Software, hat kürzlich bezahlte Clicks und organische Listings verglichen. [via suchradar.de; S. 4].
Und dabei über einen Zeitraum von acht Monaten mehr als 57 Millionen Suchmaschinen-Besuche analysiert. Das Ergebnis: Die Besucher, die über bezahlte Suchmaschinen-Werbung auf die jeweiligen Websites gelangten, hatten eine Conversion-Rate von 3,40 Prozent – von 10.000 Besuchern haben also im Schnitt 340 einen Kauf o.?. getätigt. Die Besucher, die über organische Suchmaschinen-Ergebnisse kamen, hatten nur eine unwesentlich niedrigere Conversion-Rate von 3,13 Prozent.
Was sind jetzt Argumente für oder gegen die eine oder andere Form des Suchmaschinenmarketings? Ein Vergleich mit unterschiedlichen Quellen:
Vorteile von Suchmaschinen-Optimierung [vgl. bloofusion.de; S. 16ff.]
Vorteile von Suchmaschinen-Werbung [vgl. onlinemarketingreport.ch]
Quintessenz?
In einer 2005 durchgeführten Vergleichsstudie wurde für den Case blacksocks.com folgendes Ergebnis ausgemacht: Erst die Kombination von Suchmaschinenoptimierung und Keywordwerbung sorgt für den höchsten ROI. [vgl. onlinemarketingreport.ch]
Und bloofusion.de weiter: In der Praxis entscheidet man sich daher oftmals für eine Kombination der beiden Verfahren . Bezahlte Suchmaschinen-Werbung bietet sich als Einstieg ins Suchmaschinen-Marketing an, da man hier mit kleinem Budget austesten kann, ob die eigene Website überhaupt konvertiert, also Besucher in zahlende Kunden verwandeln kann.
Häufig wird bezahlte Suchmaschinen-Werbung auch eingesetzt, um den «Ramp-up» abzufedern: Da sich die Erfolge einer Suchmaschinen-Optimierung manchmal erst nach Monaten einstellen, kann man mit bezahlter Suchmaschinen-Werbung die Wartezeit überbrücken und ohne Verzögerung qualifizierte Besucher auf die eigene Website locken.
Darüber hinaus hilft bezahlte Suchmaschinen-Werbung, ein Problem der Suchmaschinen-Optimierung zu lindern: Je allgemeiner ein Suchbegriff ist, desto schwieriger wird es, eine gute Suchmaschinen-Position zu erzielen. Die Lösung: Für allgemeine Begriffe (wie «last minute») greift man auf bezahlte Suchmaschinen-Werbung zurück, für spezifische Begriffe ( «last minute reisen nach spanien») optimiert man die eigene Website.Für Unternehmen ist es also wichtig, sowohl auf bezahlte Suchmaschinen-Werbung als auch auf Suchmaschinen-Optimierung zu setzen.
Offensichtlich sind beide Methoden geeignet, zahlende Kunden anzuziehen.
29 Prozent der europäischen Internet-Nutzer steigen regelmässig über ihr Handy in das World-Wide-Web ein! Dies das bewegende Ergebnis der Untersuchung von comscore. [via pressetext].
Eine sehr grosser Prozentsatz, nicht? Jede/r dritte?? Dies widerspricht etwas der vorherrschenden Meinung, die Handybesitzer wollen eigentlich “nur” telefonieren und SMS-len… Und widerspricht auch den aktuellen Ergebnissen der Schweizer KommTech-Studie. Laut dieser sollen ja lediglich 3 Prozent der User, die über das Gerät überhaupt auch Internetzugang haben, im Internet surfen…
Trotzdem: Die aus meiner Sicht interessantesten Ergebnisse der Comscore-Studie:
Also meinereiner surft ja primär via der blauen Karte (Mobile Unlimited) von Swisscom via Laptop durchs Netz…
User Generated Content hat Zukunft. Und über die Veränderungen in der Musikindustrie (Das Label bin ich!) habe ich bereits schon geschrieben.
Jetzt kann ich eine schöne Erfolgsstory präsentieren, aus Sicht von Musikproduzent und Medienunternehmen:
Die Plattform mx3.ch machts vor, wie mit User Generated Content umgegangen werden kann. Ein Beispiel? Der weitgehendst noch unbekannte Musiker Mario Baronchelli aka Lunar Coffee produziet seine Songs am Computer im stillen Kämmerlein. Dann veröffentlicht er seine Songs (unter anderem) auf eben dieser Plattform. Kurze Zeit später laufen seine Kreationen auf Couleur3. So einfach gehts. Ohne Versand von Demotapes, ohne Beischlaf mit dem A&R-Manager, ohne Promo, ohne CD und ohne Konzerte. Einfach nur digital via Internet. Herrlich, nicht?
Folgende Bands wurden bereits auf mx3.ch entdeckt und in den Radios gespielt:
Lunar Coffe war u.a. auch schon 2 mal im starfrosch.ch-Podcast gespielt.
Nur: Wird Mario jetzt ein Star? Schaumermal. Vermutlich braucht es dazu dann doch eine Plattenfirma, die ein bisschen Promo macht…