Archive for Oktober, 2006

Männliche Internetnutzer sind keine Modemuffel – jedenfalls bei AOL

Freitag, Oktober 27th, 2006

Mehr Männer als Frauen bestellen Mode online. Von wegen Modemuffel! Mit 52% liegen die männlichen AOLer klar vorn.  Das  zeigt die Studie von AOL.

Die Macht von YouTube

Freitag, Oktober 27th, 2006

Etwas für Spieler und fürs Wochenende: http://www.deviantart.com/deviation/40255643/
Krass: Die User spielen das Game und halten es mit ihrer Filmkamera fest – und publizieren es auf YouTube. Die zwei besten:

Und es gibt noch viele weitere….

Dove zeigt wie schön Frauen wirklich sind…

Freitag, Oktober 27th, 2006

[ via bloggingtom ]

NBC nutzt User Generated Content: It’s Your Show TV!

Freitag, Oktober 27th, 2006

Noch ein schöner Case für das Thema «User Generated Content». [ via nydailynews.com ]

NBC fordert die User unter www.itsyourshowtv.com auf, ihre selbst kreierten Videos auf einer Online-Plattform einzustellen. Die am besten bewerteten Beiträge werden im «richtigen…» Fernsehen ausgestrahlt – und mit 100′000 Dollar honoriert. Was einst auf YouTube&Co landete, ist jetzt plötzlich Geld wert. Für den produzierenden User wie auch für das publizierende Unternehmen. Der Macher, Carson Daly:

«User-generated content,” said Daly, “seems to have been everywhere. What we’re doing is creating a site that offers a little more focus. And also paying people, because everybody’s making these videos but nobody’s getting paid.»

Das Thema «User Generated Content» scheint ziemlich heiss. In einer kürzlich veröffentlichten, weltweiten Studie von Accenture stellten die 130 befragten Experten fest: [ via ecin.de ]

Mit einer zunehmenden Anzahl von Vertriebskanälen wird der Hunger auf neue, exklusive Inhalte automatisch zunehmen. User Generated Content könne dabei sicherlich als alternative Geburtsstätte für neue Inhalte angesehen werden.

Am kommenden Euroforum in Zürich vom 13.-14.12.2006, an dem namhafte Referenten aus der Szene auftreten werden, dürfte man zu eben diesem Top-Thema mehr zu Strategien mit User Generated Content erfahren. Leider ein bisschen teuer, der Gschpass…

Ratgeber Google AdWords

Freitag, Oktober 27th, 2006

Jan Tissler veröffentlich einen Ratgeber (als eBook) zum erfolgreichen Umgang mit google AdWords. [ via ecin.de ]

Die wichtigsten Tipps:

  1. Step-By-Step: Nicht gleich mit der ganzen Produktpalette in AdWords einfallen, sondern erst einmal mit einem Produkt und einem Angebot quasi laufen zu lernen.
  2. Entsprechend sollte das zu bewerbende Produkt oder die Dienstleistung sorgfältig ausgewählt sein. Denn ein bislang unbekanntes Produkt oder eine erklärungsbedürftige Dienstleistung bedeuten Streuverluste.
  3. Nicht die Klicks sind entscheidend für den Erfolg, sondern die Conversion-Rate, also die Zahl der Neukunden pro Klick (!). Die Conversion-Rate ist die Messlatte für die Werbe-Anstrengungen und den Nutzen von AdWords.
  4. Zur Optimierung der AdWords-Anzeigen wird zudem vorgeschlagen, Anzeigen beim so genannten Split-Testing, gegeneinander antreten zu lassen. Hier werden beispielsweise zwei Anzeigen geschaltet, die sich nur in einem Punkt voneinander unterscheiden. Die Anzeige, die sich besser entwickelt, macht das Rennen und tritt dann aber wieder gegen einen neuen Konkurrenten an. Genauso gilt prinzipiell: Läuft eine Werbung gut, kann man das Modell auf weitere Produkte, Kategorien und Angebote übertragen.

Nachtrag, 17:29
Weitere Handbücher:

Bei Krise Keyword! – Online-PR ist Suchmaschinen-Marketing

Freitag, Oktober 27th, 2006

Hm. Das ist vielleicht ein guter Artikel im neuen ADZINE! «Onlinewege aus der PR-Krise». Er zeigt, wie in PR-Krisensitutationen mit bezahlter Suchmaschinen-Werbung erfolgreich reagiert werden kann, indem die relevanten Keywords (z.B. Nazigold) belegt werden.

Ich habe mich immer gefragt, warum z.B die PR Agentur von Herrn Bernet über Suchmaschinen-Werbung bloggt. Hat doch nichts mit PR zu tun?! Seit dem Artikel im neuen ADZINE ist mir jetzt alles klar.

Dass Online-PR auch Suchmaschinen-Marketing ist, habe ich ja in meiner Draft-Case-Study zur Online-Lancierung der sakku Solartasche gezeigt. Und wer den Kleinreport vom 25.10. aufmerksam gelesen hat, stellt fest, dass unser sakku Case in der PR-Welt Schule macht:

Der CEO der St. Galler Namics AG, Jürg Stuker, sprach als passionierter Blogger über die Innovationen durch neue E-Tools. Am Beispiel einer Internet-Lancierung der «Tasche Sakku» zeichnete er die Lawinenbewegung auf, die durch Blogger online entstehen kann. Die Story ist rasch nacherzählt. Er gab keine PR-Kampagne; der Hersteller der Tasche setzte sein Angebot ins Web und schon wurde die Message in weiteren Blogs publiziert. Die Bilder der Tasche wurden auf Dutzenden von Weblogs weiterverbreitet. Dies rief die Medien auf den Plan; «Cash», «20 Minuten», TeleZüri und viele mehr berichteten über die Tasche und die Blogs.

Na ja, es gab schon eine (reine!) Online-PR-Kampagne… Aber bereits vor der «offiziellen Kampagne» haben findige Journalisten wie der Peter Wolf die Geschichte via sakku Product Blog aufgenommen und in ihren Artikeln veröffentlicht.

Repräsentative Studie über Deutsche Gamer

Donnerstag, Oktober 26th, 2006

spielplatzdeutschland

Die Studie widerlegt die herrschenden Klischees über Gamers. Zum Beispiel zeigt diese Studie, dass Gamer auch mal über 60 sein können, dass sie oft hochgebildete, an Welt und Gesellschaft interessierte, kontaktfreudige Menschen sind. [via veoo.com]

Den schönen Artikel dazu gibt’s bei spiegel.de.

Diese Studie dürfte dazu beitragen, dass das Thema “In-Game-Advertising” bei Werbern und Werbetreibenden weiter an Bedeutung gewinnt.

Was ist besser: Suchmaschinen-Optimierung oder bezahlte Suchmaschinen-Werbung?

Dienstag, Oktober 24th, 2006

Diese Frage wird immer wieder kontrovers diskutiert wird.

WebSideStory Inc., ein Anbieter von Web-Analyse-Software, hat kürzlich bezahlte Clicks und organische Listings verglichen. [via suchradar.de; S. 4].

Und dabei über einen Zeitraum von acht Monaten mehr als 57 Millionen Suchmaschinen-Besuche analysiert. Das Ergebnis: Die Besucher, die über bezahlte Suchmaschinen-Werbung auf die jeweiligen Websites gelangten, hatten eine Conversion-Rate von 3,40 Prozent – von 10.000 Besuchern haben also im Schnitt 340 einen Kauf o.?. getätigt. Die Besucher, die über organische Suchmaschinen-Ergebnisse kamen, hatten nur eine unwesentlich niedrigere Conversion-Rate von 3,13 Prozent.

Was sind jetzt Argumente für oder gegen die eine oder andere Form des Suchmaschinenmarketings? Ein Vergleich mit unterschiedlichen Quellen:

Vorteile von Suchmaschinen-Optimierung [vgl. bloofusion.de; S. 16ff.]

  • Reichweite: Da nur circa zwei bis fünf Prozent aller Besucher auf bezahlte Suchmaschinen-Werbung klicken, können Sie mit Suchmaschinen-Optimierung tendenziell mehr Besucher erreichen.
  • Langfristigkeit: Suchmaschinen-Optimierung benötigt bis zu sechs Monate oder länger, bis sich Ergebnisse einstellen. Bezahlte Suchmaschinen-Werbung hingegen ist kurzfristig ein- und wieder ausschaltbar.
  • Sicherheit: Bei bezahlter Suchmaschinen-Werbung sind Ihnen Spitzenplätze sicher, solange Sie bereit sind, die nötigen Klick-Preise zu zahlen. Allerdings gibt es bei Suchmaschinen-Optimierung keine Erfolgsgarantie: Der Erfolg hängt letztlich von der Suchmaschine ab.

Vorteile von Suchmaschinen-Werbung [vgl. onlinemarketingreport.ch]

  • Erhöhte Kontrolle
  • grössere Reichweite, da man mit sehr viel mehr relevanten Begriffen operieren kann als im organischen Bereich. ((siehe oben: gleich umgekehrt?))
  • Die Klicks von Keyword-Werbung konvertieren besser, wie die WebSideStory-Zahlen zeigen.

Quintessenz?
In einer 2005 durchgeführten Vergleichsstudie wurde für den Case blacksocks.com folgendes Ergebnis ausgemacht: Erst die Kombination von Suchmaschinenoptimierung und Keywordwerbung sorgt für den höchsten ROI. [vgl. onlinemarketingreport.ch]

Und bloofusion.de weiter: In der Praxis entscheidet man sich daher oftmals für eine Kombination der beiden Verfahren . Bezahlte Suchmaschinen-Werbung bietet sich als Einstieg ins Suchmaschinen-Marketing an, da man hier mit kleinem Budget austesten kann, ob die eigene Website überhaupt konvertiert, also Besucher in zahlende Kunden verwandeln kann.

Häufig wird bezahlte Suchmaschinen-Werbung auch eingesetzt, um den «Ramp-up» abzufedern: Da sich die Erfolge einer Suchmaschinen-Optimierung manchmal erst nach Monaten einstellen, kann man mit bezahlter Suchmaschinen-Werbung die Wartezeit überbrücken und ohne Verzögerung qualifizierte Besucher auf die eigene Website locken.

Darüber hinaus hilft bezahlte Suchmaschinen-Werbung, ein Problem der Suchmaschinen-Optimierung zu lindern: Je allgemeiner ein Suchbegriff ist, desto schwieriger wird es, eine gute Suchmaschinen-Position zu erzielen. Die Lösung: Für allgemeine Begriffe (wie «last minute») greift man auf bezahlte Suchmaschinen-Werbung zurück, für spezifische Begriffe ( «last minute reisen nach spanien») optimiert man die eigene Website.Für Unternehmen ist es also wichtig, sowohl auf bezahlte Suchmaschinen-Werbung als auch auf Suchmaschinen-Optimierung zu setzen.

Offensichtlich sind beide Methoden geeignet, zahlende Kunden anzuziehen.

Internet-Nutzung via Handy steigt

Dienstag, Oktober 24th, 2006

29 Prozent der europäischen Internet-Nutzer steigen regelmässig über ihr Handy in das World-Wide-Web ein! Dies das bewegende Ergebnis der Untersuchung von comscore. [via pressetext].

Eine sehr grosser Prozentsatz, nicht? Jede/r dritte?? Dies widerspricht etwas der vorherrschenden Meinung, die Handybesitzer wollen eigentlich “nur” telefonieren und SMS-len… Und widerspricht auch den aktuellen Ergebnissen der Schweizer KommTech-Studie. Laut dieser sollen ja lediglich 3 Prozent der User, die über das Gerät überhaupt auch Internetzugang haben, im Internet surfen…

Trotzdem: Die aus meiner Sicht interessantesten Ergebnisse der Comscore-Studie:

  • In allen untersuchten Ländern steigen mit 55 Prozent vorwiegend Männer über ihr Handy ins Internet ein
  • Der schwedische Hersteller Nokia ist in Europa die führende Marke im Bereich mobiles Internet: zwischen 22 Prozent (Frankreich) und 50 Prozent (Italien) nutzen demnach Nokia-Handys für den mobilen Zugang.
  • Gesurft wird hauptsächlich auf den gro?en Online-Portalen wie Google, Yahoo oder MSN.
  • Vor allem TV über das Handy, Nachrichtendienste und natürlich Musikdownloads sind bei der mobilen Internet-Nutzung gefragt.

Also meinereiner surft ja primär via der blauen Karte (Mobile Unlimited) von Swisscom via Laptop durchs Netz… ;-)

User Generated Content und die Musikindustrie – ein schönes Beispiel

Montag, Oktober 23rd, 2006

User Generated Content hat Zukunft. Und über die Veränderungen in der Musikindustrie (Das Label bin ich!) habe ich bereits schon geschrieben.

Jetzt kann ich eine schöne Erfolgsstory präsentieren, aus Sicht von Musikproduzent und Medienunternehmen:

Die Plattform mx3.ch machts vor, wie mit User Generated Content umgegangen werden kann. Ein Beispiel? Der weitgehendst noch unbekannte Musiker Mario Baronchelli aka Lunar Coffee produziet seine Songs am Computer im stillen Kämmerlein. Dann veröffentlicht er seine Songs (unter anderem) auf eben dieser Plattform. Kurze Zeit später laufen seine Kreationen auf Couleur3. So einfach gehts. Ohne Versand von Demotapes, ohne Beischlaf mit dem A&R-Manager, ohne Promo, ohne CD und ohne Konzerte. Einfach nur digital via Internet. Herrlich, nicht?

Folgende Bands wurden bereits auf mx3.ch entdeckt und in den Radios gespielt:

  • DRS3 : Stevans, The Bianca Story, Soda, The Quitters, The Giant Robots, Marc & The Boiled Crawfish
  • Virus: Rapkolumne, Pleroma, Duckz, Da Sign & The Opposite, Henchman
  • Couleur 3 : Star Shate 2, 17F, Gambi, Brazen, SILESIE, Lunar Coffee, Maman Mon T-Shirt, Sonograph, Girls in the Kitchen, Raphelson, Six & Flave, MXX, Redbioul & Force Quart

Lunar Coffe war u.a. auch schon 2 mal im starfrosch.ch-Podcast gespielt.
Nur: Wird Mario jetzt ein Star? Schaumermal. Vermutlich braucht es dazu dann doch eine Plattenfirma, die ein bisschen Promo macht…