Viral Marketing und die Automobil-Industrie


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DaimlerChrysler setzt neuerdings für Jeep auf Viral Marketing mit einer Karaoke-Kampagne für den neuen Compass.

Jeep Viral

Schöne Lösung, nur fehlt mir etwas die Verbindung zwischen Karaoke und dem Jeep… Schöner, oder besser gesagt passender, da die Lösung von McDonald’s. Auch scheint mir die Gefahr gross, dass diese Lösung für «kleine Spässchen» missbraucht wird (ausser DaimlerChrysler prüft jeden Beitrag vor der Veröffentlichung…). GM hat mit der Chevrolet-Kampagne ja bereits Lehrgeld bezahlt, wobei ich wie andere der Meinung bin, dass der Schuss überhaupt nicht nach hinten los gegangen ist. Ich glaube, die positiven Effekte überwiegen und GM ist sehr clever mit dem Issue umgegangen und hat sich proaktiv mit Beiträgen im FastLane-Blog zu Wort gemeldet.

Noch klüger setzt DaimlerChrysler das Internet für die «persönliche Kommunikation» mit Endusern um. Der Konzern versteht es, die Konsumenten in Diskussionen einzubinden sowie den Dialog aufzubauen und zu pflegen. Dieter Zetsche, der Chairman «höchstpersönlich», spricht als DR.Z zu den Usern und beantwortet deren Fragen. Und natürlich wird das ganz in TV-Spots «verwurstet».

Ziemlich progressiv setzt VW das Internet mit der Kampagne «VW Features» zu Kommunikationszwecken ein. Die Kampagne räumte bei den Cyber Lions Cannes 2006 glatt einen Preis ab. Und der Erfolg war gigantisch: «During the first month of the campaign alone GTI sales were nearly 80% above VW sales forecasts.» Die «un-pimp-Kampagne» wurde von der verrückten und absolut erfolgreichen Agentur «Crispin Porter + Bogusky» entwickelt.

Schön machte es auch Renault mit ihrem Viral-Clip, der für die Produktion mehr als Euro 100’000.- verschlungen hat, dafür auch in den Kinos gezeigt werden konnte.

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Die Automobil-Branche erlebte letztes Jahr eines der schwärzesten. Und jetzt machen alle die Geldschleusen auf, um verloren gegangene Marktanteile zurückzugewinnen. Auch mit Viral-Marketing. Sind wir gespannt, welche innovativen Konzepte sich die Branche einfallen lässt.

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Flashcamweblog


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… auch das gibt’s. Und natürlich wie immer vorerst nur «beta».

flashcamweblog
[ http://liveshot.nook.ch/ ]

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Wer braucht schon einen Pult?


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Zerstöre deinen Pult! Schöne Kampagne von vodafone!

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Vodafone
[via bkanal.ch]

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Einfach vom Plakat auf's Internet – mit oder ohne URL


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Der Trend ist klar: Auf jedem Inserat darf eine URL nicht fehlen. Aber wie gut konvertieren Plakate ins Internet? Auch hier gibt es einen eindeutigen Trend: Immer häufiger werden Plakate eingesetzt, um auf Internetangebote aufmerksam zu machen.

Bei meinem Streifzug durch Zürich am 23.5.06 wiesen 3 von 6 Plakaten eine URL aus. Bei allen dreien dominierte die Darstellung der Internetadresse das Sujet:

Uebersicht_Plakate
[3 von 6 Plakaten mit URL]

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Opel_Astra
[Opel Astra mit URL]

Saab
[Saab mit URL]

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Chance06
[Chance06 mit URL - etwas weniger gelungen, wie ich finde...]

Dass Plakate mittlerweile als Traffic-Lieferant eingesetzt werden, ist nicht von der Hand zu weisen. Saab setzte z.B bei der Kampagne «Pilots wanted» ATL ausschliesslich auf Plakate, BTL auf Online-Werbung und Saab-eigene Kommunikationsmittel. Der Erfolg war gigantisch…!

Und: Plakate wirken auch traffic-steigernd, wenn gar keine URL auf dem Plakat angezeigt wird. So zum Beispiel die aktuelle Kampagne von Amnesty International (via namics-Blog). So wurde der Traffic verzwanzigfacht… Wie dem Kommentar im Blog zu entnehmen ist, so scheinen aber auch hier die Blogs eine wichtig Rolle als Verstärker/Multiplikator zu spielen.

So oder so: Papier ist gut für den Online-Erfolg.


Wohin geht die Reise?


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Ein guter Artikel (IT-Trends auf der Spur) von Ivan Kellenberger. Springt zwar etwas zwischen der Kommunikations- und IT-Welt hin und her, findet dann aber im Schluss trotzdem den gemeinsamen Nenner.

Interessant aus dem Artikel: Das Projekt «nike air zoom moire». Plötzlich spricht der Turnschuh mit dem iPod. Erinnert mich an die kürzliche Diskussion mit Andi B. über Produkte, die mit dem User im Dialog stehen. Wie zum Beispiel der Rinspeed Senso.

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«Intelligente Produkte» scheinen das nächste grosse Ding zu sein. Man darf also vom «Turnschuh2.0» oder «Auto 2.0» sprechen. ;-)

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Studie: E-Mail-Flut ist Belastung im Beruf


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E-Mails rauben einer repräsentativen Umfrage zufolge deutschen Berufstätigen zunehmend ihre Arbeitszeit. Per E-Mail würden oft überflüssige oder sinnlose Informationen ausgetauscht, beklagen 59,3 Prozent der Befragten, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag von Süddeutsche Zeitung Wissen interviewte. Jeder Dritte (34,9 Prozent) hat demnach den Eindruck, dass die berufliche Belastung durch E-Mails in letzter Zeit zugenommen hat. Jeder Fünfte fühle sich in seiner Konzentration gestört (22,2 Prozent) und von anderer Arbeit abgehalten (20,9 Prozent). [Quelle: eCOMM]

Die Ergebnisse dieser Studie können vermutlich viele Arbeitnehmer bestätigen. Auch in der Schweiz. Welche Konsequenzen haben diese Ergebnisse für E-Mail-Marketers? Die Grundsätze «Weniger ist mehr» und «Nur relevante Inhalte» dürften noch mehr an Bedeutung gewinnen. Der Kampf um die Aufmerksamkeit im Zeitalter der Informationsökonmie geht weiter. Und darf nicht auf Kosten der (potenziellen) Empfänger ausgetragen werden. Wie sagte Ogilvy so schön: «Wer etwas zu sagen hat, braucht nicht zu schreien.»

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Nur die erste Seite zählt


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