Archive for Juli, 2006

Beweismaterial!

Montag, Juli 31st, 2006

Interaktive Online-Werbung funktioniert besser, als nicht interaktive. Ist eigentlich zu erwarten …

Und Autowerbung auf Auto-Plattformen bringt auch mehr als auf anderen Plattformen. Auch zu erwarten, oder?

automotive
[ Dynamic Logic ]

Das klingt alles ziemlich banal. Aber genau diese wertvollen Beweise liefert Dynamic Logic mit spannenden Studien. Denn gerade in der Branche der Online-Werbung mangelt es oft an seriösen Studien – und Berufstätigen… ;-)

Social Network With Bluetooth – Oder: Social networking on the go mit imity.com

Montag, Juli 31st, 2006

imity
Schon der Hammer, was alles so abgeht. Hier kommt die nächste Web 2.0-Applikation. Imity.com

. Speziell: Sie verknüpft das soziale Netzwerkeln zwischen Mobile und Web via Bluetooth und funktioniert so:

Ever wondered if you’ve passed someone in the street that you have only ever spoken to online? A plugin feature for MySpace or OpenBC also saves a list of people passing by as well, so the next time the user logs into their MySpace/OpenBC account they get a notification of who they passed as well as where and when. Spooky! [via gluelondon.com ]

YouTube: Mehr als 100 Millionen Videos pro Tag

Montag, Juli 31st, 2006

Einige imposante Facts zu YouTube [ via gluelondon , resp. news.com ]

  • Mehr als 100 Millionen Videos pro Tag werden konsumiert
  • YouTube hält 29 Prozent am «U.S. multimedia entertainment market»
  • 60 Prozent aller Online-Videos werden bei YouTube angeschaut
  • YouTube oder MySpace haben einen grösseren Marktanteil bei der Video-Suche als Yahoo, MSN, google und AOL zusammen (…)
  • «In June, 2.5 billion videos were watched on YouTube» – die Firma beschäftigt weniger als 30 Leute!!
  • Mehr als 65′000 Videos werden täglich auf YouTube veröffentlicht
  • YouTube hat gemäss Nielsen/NetRatings beinahe 20 Millionen Unique User pro Monat

Wirklich berauschend! Und kein Wunder, startet AOL jetzt ein Videoportal

Interaktive Werbung in der U-Bahn- oder Zugstation

Freitag, Juli 28th, 2006

Werbung hat immer mehr mit High-Tech zu tun – und ist bald omnipräsent.

viacom

Seit neustem beamt Viacom die Werbung via Projektoren auf grosse «platform Walls» in der Londoner U-Bahn. Die U-Bahn-Benutzer können sich von der bewegten Werbung wohl kaum mehr abwenden, während sie auf ihren Zug warten.

Und sollten Sie trotzdem mal wegschauen und runter zum Boden gucken, dürften Sie bald auf «interactive ads at their feet» stossen. [ via cybernetnews.com ]

Eine interessante Entwicklung: Ich könnte mir gut vorstellen, dass diese Videos über eine Internet-Plattform gesteuert und ausgeliefert werden. Das werbetreibende Unternehmen steuert über diese Plattform alle ihre bewegten Bilder, resp. Werbespots, und bestimmt Zeitpunkt, Ort und Ausgabemediem. Zum Beispiel:

  • TV-Spots (Digital-TV)
  • Kino-Spots
  • Mobile-Movies (gestreamt oder als Download)
  • Video-Casts
  • Internet- und Viral-Clips
  • Gestreamte Online Werbe-Banners
  • Gestreamte E-Mail-Videos
  • und eben die U-Bahn-Spots oder natürlich auch die AdScreen-Beiträge

Der Gewinner am Markt wird sein, der diese Plattform mit Schnittstellen zu allen bestehenden Sub-Systemen anbieten kann.

Digitale Mundpropaganda

Freitag, Juli 28th, 2006

diezeit

Ein wunderbarer Artikel in «Die Zeit» zum Thema Weblogs und deren Relevanz in der Unternehmenskommunikation. [via connectedMarketing.de ]

Viral Marketing bei 3Sat

Freitag, Juli 28th, 2006

Interessanter Beitrag über Viral Marketing bei 3Sat [ via pr blogger ]

Wunderbar die Systematisierung von Martin Oetting von der europ. Wirtschaftsschule Berlin. Er unterscheidet mit seinem Kreismodell drei Facetten von viralem Marketing:

  • ansteckendes Produkt (eigentlich der Kern des Viral Marketings!)
  • ansteckende Kommunikation (damit sind all die Online-Clips etc. gemeint. Die wohl heikelste Form)
  • ansteckende Beziehungspflege (wenige «Poweruser» werden u.a. mit Zusatzinformationen beliefert, auf dass Sie in ihrem persönlichen Beziehungsnetz die Marke und/oder das Produkt weiter empfehlen)

Alles in allem ein sehr gelungener Beitrag, der das Thema kurz und gut zusammenfasst.

TV ins Internet: Es geht weiter

Donnerstag, Juli 27th, 2006

Es geht weiter mit der Konvergenz. So war heute auf pressetext.ch zu lesen: «TV-Station sendet über Google Video».

Das nicht kommerzielle US-Fernsehsender-Netzwerk PBS http://www.pbs.org/ wagt den Schritt in die digitale Welt. Über Google Video soll das Fernsehprogramm ins Internet gebracht werden. Geplante Angebote sind Wissenschaftssendungen, politische Beiträge und einige Cartoons.

Es bleibt weiter spannend!

Internet im Fernsehen und vice versa

Dienstag, Juli 25th, 2006

In den USA können Digital-Kabel-TV-Abonnenten von Time Warner bereits über das Fernsehgerät an eBay-Auktionen teilnehmen. Das ist längst bekannt. Und nur die eine Richtung.

Die Skype-Erfinder entwickeln gegenwärtig eine Software für den Vertrieb von Fernsehshows und Videos über das Web.

Und MTV überträgt das mit MTV Flux das Social-Networking-Modell aufs Fernsehen: Nur registrierte User dürfen sich an der Gestaltung des Fernseh-Programms beteiligen.

Das ist doch alles ziemlich spannend. Diese Konvergenzentwicklung. Nicht!?

Trends Suchmaschinen-Werbung bei google

Montag, Juli 24th, 2006

Trends Suchmaschinen-Werbung bei google:

google werkelt wacker an neuen Lösungen, resp. Einnahmequellen mit google AdWords. Dabei lassen sich folgende Trends ausmachen:

1. pay per action [ via bernetblog.ch ]
Es wird nur bezahlt, wenn eine Anzeige angeklickt wird. Klar. Jetzt testet aber google ein weiteres Modell: Der Werbetreibende bezahlt erst, wenn der User nach dem Klick auf der Website eine Aktion auslöst. Also zum Beispiel einen Newsletter abonniert, ein Download tätigt oder ein Formular abschickt.

2. pay per call [ via bernetblog.ch ]
Websurfer können Kontakt mit Werbekunden von Google aufnehmen, in dem sie ihre Telefonnummer in ein bestimmtes Feld über ein Icon in der Keyword-Anzeige eintippen. Google schaltet die beiden dann zu einem kostenlosen Gespräch zusammen. Später einmal wird erwartet, dass Google von den Werbekunden, für jede Telefonnummer, die über das Icon eingegeben wird, eine Gebühr verlangen wird. Ähnlich wie jetzt die Klicks auf eine Werbeanzeige abgerechnet werden.

3. pay per video view [ via n-tv.de ]
Der Internet-Konzern Google führt Video-Werbung ein und nimmt damit den Kampf gegen das Fernsehen um den grössten Teil der Werbeetats auf. Dabei sollen die Filme als Standbild zu sehen sein und sich erst dann abspielen, wenn der Benutzer sie anklickt. «Wir bieten ein sehr, sehr unaufdringliches Werbeprodukt an», sagt Gokul Rajaram von Google AdSense. «Nur Benutzer, die die Werbung anklicken, sehen das Video.»

google TV … bald?

Montag, Juli 24th, 2006

google will näher ans Fernsehen ran. Klar. Jetzt denken google-Angestellte laut über eine wohnzimmerinvasive Technik nach…:

Google will in Zukunft parallel zu Fernsehsendungen Informationen via PC liefern, berichtet die Informationweek http://www.informationweek.com. Damit könnten sich unter anderem neue Marketingmethoden für die Werbebranche eröffnen. In einem Blog schlagen zwei Google-Forscher vor, eine so genannte Ambient Audio Identifikation Technologie zu verwenden, um den Ton des Fernsehers via PC einzufangen, die laufende Sendung zu identifizieren und direkt Such-Ergebnisse dazu über Google zu bekommen. [Quelle: pressetext.ch ]

Dass google nicht mehr zwischen Interent und TV unterscheiden wird, beweisen auch die jüngsten Initiativen wie google Video und die google Video-Anzeigen im AdWords-Programm. (Trend 3).